Sarisakal wechselt sich ein und sieht Rot

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Wechselte sich aufgrund starker Personalproblemen selbst ein, doch dann sah Tarik Sarisakal die Rote Karte.

SC Fürstenfeldbruck - Kopfschütteln, Fassungslosigkeit, Unglauben – das alles herrschte beim SC Fürstenfeldbruck nach der 3:4 (0:1)-Niederlage gegen den TSV Kottern.

Ein Spiel, das die Hausherren als krasse Außenseiter begonnen hatten, hätten sie am Ende nie mehr verlieren dürfen. Drei Platzverweise, zwei Strafstöße, zahlreiche strittige Schiri-Entscheidungen und der Siegtreffer für die Gäste in der vierten Minute der Nachspielzeit – die eine Partie hatte mehr zu bieten als zehn andere Spiele zusammen.

Beim SCF musste sich Trainer Tarik Sarisakal in der Schlussminute für den verletzten Marian Meier sogar selbst einwechseln, weil ihm die Spieler ausgingen. Karol Kopec war in Polen im Stau steckengeblieben, Michael Arndt musste kurzfristig aus beruflichen Gründen absagen. Kaum im Spiel, sah der Übungsleiter aber schon die Rote Karte. Eine Grätsche von hinten war der Auslöser.

Unstrittig waren die beiden Ampelkarten gegen Kotterns Marc Hänschke und Brucks Kapitän Christian Rodenwald. Doch in zahlreichen anderen Szenen zogen sich die Augsburger Unparteiische Alessa Plass und vor allem ihre Assistenten den Unmut beider Teams zu. Los ging’s bereits nach einer Viertelstunde, als Kotterns Robin Volland bei seinem 1:0 gleich mehrere Meter im Abseits stand. Der Treffer zählte dennoch. Mit dieser Entscheidung kam jede Menge Hektik ins Spiel, die sich bis zum Schluss durch weitere oft schwierige Entscheidungen der Schiedsrichterin aufschaukelte.

Umstritten: Der Freistoß, der Marco Eckers Ausgleich vorausging. Plass hatte ein Handspiel gepfiffen und damit ihren Assitenten überstimmt.

Umstritten: Die Strafstöße für den SCF. Beide Pfiffe waren Kann-, aber keine Muss-Entscheidungen. Im Zuge heftiger Kotterner Proteste wurde deren Trainer Kevin Siegfanz von Plass ebenfalls auf die Tribüne verwiesen.

Umstritten: Dem 3:3-Ausgleich durch Kotterns Marc Penz ging ein ungeahndeter Trikotzupfer an Brucks Louis Frank voran.

Als dann auch noch der eingewechselte Gökhan Celik späte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für die Gäste einköpfte, waren die Brucker restlos bedient. Präsident Jakob Ettner sprach von einem verschenkten Sieg, sein Vize Andreas Conrad mooserte über zwei Torwartfehler, nachdem Keeper Lukas Welzmüller sowohl beim zwischenzeitlichen 2:2 als auch beim Siegtor nicht besonders glücklich aussah. Sarisakal wollte unmittelbar nach dem Spiel erst mal gar nichts sagen. Erst mit 24 Stunden Abstand zum Spiel erklärte er: „Es ist jammerschade, dass die Mannschaft nach dem großen Aufwand, den sie betrieben hat, mit leeren Händen dasteht.“ Zu seinem Platzverweis wollte sich Sarisakal nicht weiter äußern.

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Quelle: fussball-vorort.de

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