Baldham-Vaterstettens Jugend kann sich am Ende durchsetzen

Spannung und Torfestivals in der heißen Gruppenphase des Merkur Cups

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Schworen sich auf die Gruppenphase ein: die Zornedinger E-Junioren, die am Ende Vierte wurden.

Wer guten Fußball, viele Tore und spannende Spieler sehen wollte, war beim Merkur Cup in Pliening genau richtig. Hier die Spiele des Kreisfinals im Überblick.

Gruppe 1

SpVgg Markt Schwabener Au – TSV Pliening 2:1 (1:1)

Für die Gastgeber begann das Turnier in Gruppe 1 verheißungsvoll. Lukas Mlcak brachte die Plieninger E-Junioren mit 1:0 in Front, doch die Markt Schwabener Nachbarn hatten in einer umkämpften Partie zwei Antworten parat. Edi Maliqi glich aus und besorgte in der zweiten Hälfte den Siegtreffer für die SpVgg.

TSV Grafing – TSV Poing 0:1 (0:0)

Hart umkämpft war die Parallelpartie, in der sich beide Seiten redlich mühten, aber das Visier noch nicht richtig eingestellt hatten. Erst Konstantin Sork erlöste die Poinger Blau-Gelben vom Zittern und sicherte den wichtigen Dreier.

SpVgg Markt Schwabener Au – TSV Poing 0:3 (0:1)

Die Poinger U11 zementierte in ihrem zweiten Spiel sogleich den Grundstein für den Halbfinaleinzug. Tim Trapp, Jonathan Scharfenberg und Leo Steidl fügten mit ihren Treffern den Markt Schwabener Kickern den ersten Dämpfer zu. Der TSV Poing sicherte sich damit auch sogleich den ersten Zusatzpunkt.

TSV Pliening – TSV Grafing 0:5 (0:2)

Für die Plieninger war der Traum vom Erreichen des Halbfinals bereits früh beendet. Die Schützlinge von Mike Mansvelders agierten letztlich nicht zielstrebig genug und vergaben ihre Chancen. Wie es geht, zeigten dagegen die Grafinger, die ungeheuer effektiv auftraten. Vor der Pause trafen Stefan Tourneau und Tim Stempfer, danach noch Noah Krontiris, Can Afsher und Kenan Sabic. Dank der fünf Tore wanderten vier Punkte auf das Konto des TSV Grafing.

TSV Poing – TSV Pliening 1:1 (1:0)

Derbys haben ihre eigenen Gesetze – das galt auch für das (auch an der Seitenlinie) leidenschaftlich geführte Duell, in dem es eigentlich um (fast) nichts mehr ging. Die Plieninger ließen sich aber trotzdem nicht hängen und boten dem Rivalen einen heißen Tanz. Johannes Sadric ließ die Poinger zwar vor der Pause jubeln, doch danach bekamen die Gastgeber immer mehr Oberwasser und verdienten sich den 1:1-Endstand, den Luka Madunic erzielte. Dass es für das Team aus dem Nachbarort nicht schlimmer kam, dafür war Torwart Kilian Ratton verantwortlich, der einige Glanzparaden hinlegen musste und so verhinderte, dass der TSV Poing noch von Rang eins verdrängt werden konnte.

TSV Grafing – SpVgg M. Schwab. Au 2:0 (2:0)

Ein Doppelpack von Can Afshar ebnete den Bärenstädtern endgültig den Weg ins Halbfinale. Dagegen verpasste Markt Schwabens Team um die Trainer Johannes Piller und Matthias Schoch trotz allen Kampfgeists dieses Ziel. „Meine Spieler wollten unbedingt ins Bezirksfinale. Für dieses hochgesteckte Ziel haben wir aber zu wenig investiert. Gegen Poing und Grafing haben wir wie Schäfchen gespielt. Die Gegner wollten den Sieg mehr – und haben uns am Ende gerissen“, meinte Piller nach dem Aus als Vorrundendritter. Gegner Grafing spazierte als Tabellenzweiter in die Vorschlussrunde.

Gruppe 2

TSV Zorneding – SC Baldham-Vaterst. 0:3 (0:1)

Der spätere Turniersieger startete mit Anlaufproblemen in das Turnier. Erst Jon Herzig löste die Bremse vor der Pause, bevor seine Baldham-Vaterstettener Teamkameraden Nils Eberl und Joel Frens nach Seitenwechsel schnell nachlegten. Zornedings Buben mühten sich um den Anschluss, blieben aber gegen den dominanten SCBV-Nachwuchs glücklos.

TSV Ebersberg – TSV Steinhöring 2:0 (2:0)

Die Buben aus der Kreisstadt legten furios los und dank zwei Treffern von Trainersohn Benet Shabani bis zur Pause vor. Danach verriegelten die Steinhöringer ihren Strafraum und verhinderten das dritte Tor und somit den durchaus möglichen Zusatzpunkt der Ebersberger.

TSV Ebersberg – SC Baldham-Vaterst. 1:2 (1:1)

Es war bereits in dieser Vorrundenpartie zu ahnen, warum die beiden Teams zum krönenden Abschluss des Kreisfinals aufeinander treffen könnten. Emotional wurde links wie rechts um jeden Ball gekämpft. Ebersbergs Formation um Isuf Shabani legte durch Kilian Seiß, der einen langen Ball geschickt annahm und cool einschob, vor. Doch Lennard Kronauer glich per Schlenzer vor der Pause aus. Beide Teams waren um die Entscheidung bemüht und hatten ihre Möglichkeiten auf den Sieg – doch nur der SCBV traf in Person von Lukas Wohlrab – 2:1.

TSV Steinhöring – TSV Zorneding 6:2 (3:0)

Ihre erste Niederlage machten die Steinhöringer um Trainer Rainer Huber beeindruckend wett. Philip Springer mit einem Doppelpack sowie Markus Huber legten zackig vor, bevor nach Seitenwechsel Dustin Wachter, nochmal Springer und Paul Wieser das halbe Dutzend vollmachten. Für die Zornedinger Buben bedeutete dies das Aus aller Halbfinal-Träume vor dem dritten Spiel. Aber immerhin netzten Noah Wawrcinek und Moritz Strauß noch für ein freundlicheres Endergebnis ein.

SC Baldham-Vaterstetten – TSV Steinhöring 6:1 (3:0)

Baldham hätte nur noch theoretisch aus dem Halbfinale purzeln können. Doch im Stile einer Klassemannschaft ließ der SCBV-Nachwuchs keine Zweifel aufkommen. Mit einem Torfestival wurde man Gruppenerster. Marlon Berroth (2), Lennerd Kronauer, Valentin Hanrieder, Lukas Wolhlrab und Joel Frens erzielten die Tore für den SCBV. Steinhörings Team war, weil technisch unterlegen, chancenlos. Doch die TSV-Schützlinge von Coach Rainer Huber kämpften und verdienten sich den Ehrentreffer, der Philip Springer per Kopfball gelang.

TSV Zorneding – TSV Ebersberg 0:5 (0:4)

Auch die Parallelpartie war torreich. Die Buben aus der Kreisstadt zeigten sich in Spiellaune und verdienten sich durch die Treffer von Florian Hierl (2), Diego Sigmund, Laurent Schechner und Farshid Rahmani den Zusatzpunkt samt sicherem Halbfinaleinzug als Gruppenzweiter. 

Quelle: Merkur.de

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