Pete schießt Ampfing an die Spitze

SC Baldham-Vaterstetten verliert Spitzenspiel und Tabellenführung

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Gzim Shalas Mannschaft haderte nach dem Gegentor mit einem nicht gegebenen Elfer. 

Die Mannschaft von Trainer Gzim Shala kassiert den nächsten Dämpfer. Beim TSV Ampfing verlor der SC Baldham-Vaterstetten mit 0:1 und gibt die Tabellenführung ab.  

Vaterstetten – Was seine Startelf anging, war das von SCBV-Coach Gzim Shala befürchtete personelle Horrorszenario ausgeblieben. Sowohl Kapitän Fabian Kreissl als auch Mario Sieger und Stefan Lechner konnten – wenn auch vereinzelt angeschlagen – von Beginn an auflaufen. Zum wiederholten Alptraum wurde das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub dennoch. Wie schon im Hinspiel gewann der TSV Ampfing knapp mit 1:0 und luchste den Gästen damit die Tabellenführung ab.

Das Top-Duell startete verhalten. „Man hat den Respekt voreinander gemerkt“, beobachtete Baldhams Abteilungsleiter Helmut Lämmermeier in der Folgezeit aber eher eine spielerische Dominanz des SCBV. Von Ampfings Offensive war nichts zu sehen. Für einen Führungstreffer mangelte es den Gästen ihrerseits aber erst Ljeotrim Sekiraqa (16.) und dann Stefan Lechner (30.) an der entscheidenden Präzision, was laut Lämmermeier in Teilen auch dem Untergrund geschuldet war. „Der holprige Boden hat ein Spitzenspiel nicht zugelassen.“ Dass sich „zwei gute Mannschaften“ gegenüberstanden, hätten die 500 Fußballfans im Isenstadion zwar gesehen, mehr als ein wuchtiger Torschuss von Andi Schmalz (33.) ereignete sich in den Strafräumen bis zum Pausenpfiff aber nicht. „Ampfing war dann etwas drückender und das 0:0 aus unserer Sicht eher glücklich“, musste Lämmermeier angesichts zweier „brenzliger“ Ampfinger Abschlüsse (55./60.) sowie einem 18-Meter-Freistoß festhalten, der an den Pfosten klatschte. „Da hätte Daniel Leuverink keine Chance gehabt.“ Hatte er in der 75. Minute tatsächlich nicht, nachdem Mevlud Sherifi auf der Außenbahn den Ball verloren und Ivan Pete die anschließende Hereingabe per Volleyabnahme aus elf Metern zum 1:0 unter die Latte genagelt hatte. Ärgerlich für den SCBV und Lämmermeier: „Im Gegenzug wird Simon Lämmermeier im Strafraum klar elfmeterwürdig gefoult.“ Der Pfiff des Unparteiischen blieb aus. Ampfing traf Aluminium und feierte auch für Lämmermeier „unterm Strich einen verdienten Sieg“.  bj

SCBV: Leuverink, Jakob, Schmalz, Kreissl, Sieger, F+S Lechner, Stepanek, Sekiraka, Holzapfel, Sherifi; von Rombs, Borrmann, Lämmermeier, P.Held, Alassani, Stanojevic, Schuster.

Quelle: Merkur.de

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