Bandenwerbung läuft nicht mehr über die Gemeinde 

SV Eichenried und FC Moosinning vermarkten Bandenwerbung jetzt selbst

Die Bandenwerbung des SV Eichenried und des FC Moosinning liegt ab jetzt in den Händen der Vereine.
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Die Bandenwerbung des SV Eichenried und des FC Moosinning liegt ab jetzt in den Händen der Vereine.

Der SV Eichenried und der FC Moosinning können ab sofort die Bandenwerbung selbst vermarkten. Grund für die Entscheidung war vor allem der hohe Verwaltungsaufwand.

Moosinning – Der SV Eichenried und der FC Moosinning können ab sofort die Bandenwerbung in ihren Fußballstadien direkt vermarkten und auch eigenständig abrechnen. Das hat der Gemeinderat in seiner vergangenen Sitzung beschlossen. Bislang war es so, dass die Bandenwerbung über die Gemeinde abgerechnet wurde, die dann das Geld den Vereinen überwiesen hatte. Allerdings hat es nun im Umsatzsteuergesetz eine Änderung gegeben. Demnach sind Kommunen künftig verpflichtet, für alle auf privatrechtlicher Grundlage erbrachten Leistungen die Umsatzsteuer auszuweisen und abzuführen.

Verwaltungsaufwand der Gemeinde war ausschlaggebend für die Veränderung 

Das bedeutet, dass bei den Einnahmen aus der Bandenwerbung künftig 19 Prozent Umsatzsteuer abgezogen und an das Finanzamt abgeführt werden müssen. „Dadurch verringern sich diese Einnahmen erheblich“, erläuterte dazu Bürgermeister Georg Nagler (SPD). „Außerdem erhöht sich der Verwaltungsaufwand für die Gemeinde.“ Folglich habe die Gemeinde bereits alle bestehenden Verträge gekündigt und den Vereinen die Möglichkeit gegeben, die entsprechenden Verträge selbst abzuschließen. Der SV Eichenried und der FC Moosinning seien über die Änderung bereits informiert worden, so der Bürgermeister.

(WOLFGANG KRZIZOK)

Quelle: Merkur.de

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