SCG mit mindestens zwei Waffen

SC Gaißach optimistisch: „Beteiligung und Stimmung dieses Mal sehr gut“

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Mischung aus Jugend und Routine: Der SC Gaißach mit (vo. v. li.) Matthias Beutelrock, Thomas Lugmair, Lukas Bauer, David Lang, Markus Großmann, Johannes Schlosser, Robert Scheuner, Ferdinand Hartl, Thomas Pföderl, (Mitte) Trainer Helmut Schenk, Andreas van Kempen, Florian Hohenreiter, Peter Söllner, Johannes Waldherr, Rainer Größwang, Anton Leichmann, Betreuer Anli Serdar, (oben) Franz Hartl, Georg Simon, Andreas Leichmann, Vitus Partenhauser, Ernst Größwang und Florian Sedlmaier

Obwohl mit Kapitän Georg Simon schon wieder ein Leistungsträger zumindest bis zum Frühjahr ausfallen wird, blickt der Gaißacher Coach Helmut Schenk vor dem Saisonstart wesentlich gelassener auf die kommende Spielzeit:

VON EWALD SCHEITTERER

Gaißach – „Alle langzeitverletzten Spieler sind zurück, es sind einige junge dazugekommen, die Trainingsbeteiligung und die Stimmung im Team sind diesmal sehr gut.“

Vor allem auf Torwart-Talent Markus Großmann und die offensiven Thomas Lugmair sowie Florian Hohenreiter hält der Trainer große Stücke: „Die werden wir sofort in die erste Mannschaft miteinbauen.“ Dass auch die Routiniers Adrian Happach und Ernst Größwang wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen, lässt ihn das Fehlen des Kapitäns verschmerzen. „Wenn die beiden fit sind, dann sind das in der Liga echte Waffen.“ Simon wird sich demnächst einer lange geplanten Knie-OP unterziehen.

Im Rahmen halten sich die Abgänge. Simon Essendorfer, der nach Bad Heilbrunn abgewandert ist, war zuletzt kaum zum Einsatz gekommen. Und auch die Oldies Adi Floßmann und Hans Müller, die nun offiziell ihre Karriere beendet haben, „zählten zu den verletzungsanfälligen Spielern“, meint Schenk.

So hat der Coach die große Hoffnung, dass er heuer über eine gefestigte, stabile Mannschaft verfügen kann. „Wenn wir des Öfteren mit der gleichen Aufstellung antreten können, sollte es durchaus möglich sein, dass wir uns einen sehr guten Mittelfeldplatz in der Tabelle erarbeiten“, umreißt der Gaißacher Trainer das anvisierte Saisonziel.

Als „stark und ziemlich ausgeglichen“, sieht Schenk die Kreisklasse 2. Dabei zollt er auch Aufsteiger SV Bad Tölz durchaus Respekt. „Die meisten anderen Vereine sind eigentlich schlagbar“, meint der SCG-Trainer. Da habe man in der Vorsaison trotz der vielen Verletzungen einige Remis erzielt: „Mit einer halbwegs kompletten Mannschaft hätten wir da einige Dreier einfahren können.“

Die durchwachsenen Ergebnisse der Testspiele in der Vorbereitung vor dem Saisonstart hält Schenk für wenig aussagekräftig. „Da ging’s mir in erster Linie darum, alle meine Spieler bei Laune zu halten.“ Und mit der guten Laune will der SCG dann auch zum Auftakt die Reserve des TuS Geretsried zu Hause in Schranken halten.

Quelle: Merkur.de

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