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SC Kirchdorf schießt TSV Au in die Kreisklasse

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Bei einer Chance des SC Kirchdorf landet der Ball auf dem Tornetz.
Dieser Ball landete auf dem Tornetz – doch insgesamt musste TSV-Keeper Christoph Mayerhofer die Kugel einmal zu oft aus dem Kasten fischen. © Lehmann

Die Fußballer des SC Kirchdorf retteten sich mit einem 2:1-Sieg beim TSV Au in die Relegation. Die Hallertauer müssen den Gang in die Kreisklasse antreten.

Au/Hallertau – Die 260 Fans am Auer Hauptschulplatz sahen ein packendes, hochdramatisches Saisonfinale zweier abstiegsbedrohter Teams. Das bessere Ende hatten beim 2:1-Erfolg im wahrsten Sinne des Wortes die Gäste des SC Kirchdorf, die den TSV Au damit in die Kreisklasse schickten und sich selbst in die Relegation retteten.

Für die SCK-Kicker sah es in der ersten Halbzeit lange Zeit gar nicht so aus, als würden sie den notwendigen Dreier holen. Außerdem erzielten die Auer praktisch mit der ersten Chance die 1:0-Führung (12.). Alex Schwarz hatte auf das Kirchdorfer Tor geschossen, Keeper Hans Maier klatschte unglücklich zur Seite ab, Dominic Schermbach legte den Ball zur Mitte ab und Michael Huber vollstreckte. Der SCK hatte zwar mehr Spielanteile, war aber bis auf einen Schuss von Peter Hannich und einen Kopfball von Thomas Hadler kaum gefährlich. Dafür hatte Au durch Huber (22.), Schwarz (34.), Schermbach (37.) und Tim Bausch (41.) noch vor der Pause beste Gelegenheiten, die Führung auszubauen.

Kirchdorf nutzt das Momentum

In Hälfte zwei starteten die Auer zu verhalten. Sie wollten auf Konter zu lauern – und das ging nach hinten los: Als der SCK durch Markus Trost einen Ball in den Sechzehner flankte, verpassten es zwei Abwehrspieler zu klären, Samuel Nierhaus markierte ganz cool den Ausgleich (60.). Damit war das Momentum endgültig aufseiten der Gäste. Beim nächsten Ball von rechts verlängerte Robert Kittl den Aufsetzer Richtung langer Pfosten, wo Daniel Schuhmann zur 2:1-Führung für Kirchdorf traf (69.).

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Hochspannung in der Nachspielzeit

Danach lagen die Nerven bei beiden Teams blank. Der TSV Au kam nochmal – doch der Kopfball von Florian Münsterer nach einer Schwarz-Ecke wurde gerade noch von der Linie geköpft, und Schermbach zielte aus zwölf Metern ganz knapp über die Latte. Schiedsrichter Wolfgang Inderwies und sein Team mussten in der Schlussphase einige Male beruhigend eingreifen und eine Rudelbildung an der Seitenlinie verhindern. In der üppigen Nachspielzeit hätten Schuhmann und Hadler noch den dritten Treffer für die Gäste erzielten können. „Eine bittere Niederlage für uns, weil wir es in der ersten Hälfte verpasst haben, die Tore zu machen“, erklärte TSV-Trainer Karl Höpfl nach der Begegnung.

Josef Fuchs

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