SCO verliert nach schwacher Leistung 0:1

Olchings Trainer und Manager fliegen bei Pleite gegen Gundelfingen vom Platz

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Tacheles sprach Schiri Florian Wernz nicht nur mit Cedric Zeisberger.

Nach einer der schlechtesten Heimspielvorstellungen der Saison unterlag der SC Olching dem FC Gundelfingen mit 0:1 (0:1).

Traurige Höhepunkte aus Olchinger Sicht: Trainer Dario Casola wurde kurz vor Schluss hinter die Bande geschickt und Fußballchef Reinhold Miefanger von Schiedsrichter Florian Wernz aus dem südschwäbischen Langerringen zur Halbzeit ganz aus dem Stadion geschickt.

Knapp fünf Minuten zuvor war der erboste Miefanger aufs Feld gelaufen, um den Schiri auf eine Tätlichkeit von Gästekeeper Dominik Dewein hinzuweisen. Der hatte Marco Ecker so sichtbar mit dem Ellbogen in den Körper gestoßen, dass die Aktion selbst bei der miesen Livestream-Qualität eines Internetportals zu erkennen war. „Leider gibt es in der Landesliga keinen Videobeweis“, tippte Stadionsprecher Wolfgang Lachermeier in den Liveticker. „Eigentlich eine Rote Karte“, fügte er noch hinzu und versah den Schiedsrichter noch mit dem Prädikat „Schwach!“ Dem schloss sich der von dem Vorgang unmittelbar betroffene Ecker an. Der gab noch an, dass ihm der Torwart ein paar Minuten zuvor eine solche Aktion angekündigt hatte. „Das war eine Tätlichkeit mit Ansage“, so Ecker,

Auch Casola, sonst Kommentaren gegen Schiedsrichter eher ablehnend gegenüberstehend, blieb nicht frei von Unmut: „Wenn ich schon sehe, dass er die gegnerischen Spieler begrüßt...“ Der Trainer selbst war kurz vor dem Schlusspfiff hinter die Bande verwiesen worden, nachdem ihn der Referee wegen ausgedehnter Ausflüge aus der Coachingzone und einiger Kommentare ermahnt hatte. Noch ein Stück weiter hinter der Bande war man der Meinung, dass ein solches Verhalten von Funktionsträgern zu viel Unruhe auf das Feld gebracht habe. Andererseits wünschten sich die gleichen Fans, die Mannschaft hätte zumindest etwas von Miefangers oder Casolas Temperament gezeigt und in positive Energie umgewandelt.

Die Vorstellung wirkte über weite Strecken blutleer und hinterließ bei allem Bemühen den Eindruck, man wolle der Bayernliga aus dem Weg gehen. Bei Gundelfingen war dagegen weit eher zu erkennen, dass sie die Punkte gegen den Abstieg unbedingt haben wollten.

Quelle: Merkur.de

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