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SC Pöcking will mit positivem Gefühl Saison beenden

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Robin Kergl kehrt zu seinem Heimatverein TSV Pähl zurück.
Robin Kergl kehrt zu seinem Heimatverein TSV Pähl zurück. © Fupa

Der SC Pöcking will sein letztes Saisonspiel unbedingt gewinnen. Was für Abstiegskandidat TSV Neuried bedeutet, dass er keine Geschenke erwarten kann.

Pöcking – Drei Siege aus den vergangenen fünf Spielen: Das klingt nicht wie die Bilanz eines Absteigers. Da Fußball-Bezirksligist SC Pöcking-Possenhofen vor diesem Aufwärtstrend allerdings in der gesamten Saison erst zwei Siege zu verzeichnen hatte, lässt sich der Gang in die Kreisliga nicht mehr vermeiden. Anstatt Pöcking kämpfen zum Saisonabschluss am Samstag noch andere Teams um den Klassenerhalt – etwa der aktuelle Zehnte, TSV Neuried. Ein Pöckinger Sieg gegen Neuried am Samstag (15 Uhr) käme den anderen Teams im Tabellenkeller (TSV Großhadern, MTV Berg, SC Unterpfaffenhofen) durchaus gelegen.

Eine Zusatz-Motivation von Seiten der Neurieder Konkurrenten ist für den SCPP allerdings nicht ausschlaggebend, um alles für den sechsten Saisondreier zu geben. „Das ist zwar nett und vielleicht auch üblich, aber es ist nicht unser Ansporn. Wir brauchen kein Bier, um das Spiel vernünftig anzugehen“, betont SCPP-Coach Simon Gebhart.

Aufgrund der jüngsten Erfolge spricht der Trend für die Gastgeber, zumal sie aus den vergangenen drei Partien gegen Neuried sieben Punkte holen konnten. Allerdings hat Gebhart durchaus Respekt: „Sie haben zwar lange nicht gewonnen, aber zuletzt immerhin viermal unentschieden gespielt. Ich glaube, es geht ihnen ein wenig so wie uns vor der Winterpause.“ Trotz der Abstiegskampf-Situation rechnet er mit einer ansehnlichen Partie zweier Teams, die mutig nach vorne spielen werden – und er hofft auf ein Erfolgserlebnis, um die Saison mit einem guten Gefühl zu beenden.

Das positive Gefühl der vergangenen Wochen möchte der SCPP mit in die neue Spielzeit nehmen, die mit einem ähnlichen Kader angegangen werden soll. Definitive Abgänge sind nach aktuellem Stand lediglich Christoph Kunert (Karriereende, wir berichteten) und, wie Gebhart nun bekannt gab, auch Robin Kergl. Der gemeinsam mit Clemens Link mit acht Toren gefährlichste Pöckinger in der laufenden Spielzeit kehrt zu seinem Heimatverein TSV Pähl (A-Klasse) zurück. Ob er dort regelmäßig auflaufen wird, ist noch offen. „Er arbeitet als Zimmerer und hat ehrlich gesagt, dass ihm nach den harten Arbeitstagen teilweise die Motivation für das Training fehlt“, berichtet Gebhart. Der SCPP-Coach findet den Abgang zwar schade, hat angesichts der fairen Art und Weise aber keine Bauchschmerzen. „Er ist ein feiner Kerl und hat uns in den vergangenen drei Jahren sehr geholfen“, betont Gebhart.

Weder Kunert noch Kergl werden allerdings zum Abschied am Samstag auflaufen. Kergl fehlt krankheitsbedingt, Kunert weilt noch im Familienurlaub.  

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