Bernd Schrock: „Wir werden uns wohl von einigen Spielern trennen“

SC Unterpfaffenhofen kassiert Pleite gegen drittletzten FC Penzing

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Der Co-Trainer des SC Unterpfaffenhofen, Bernd Schrock, kündigte personelle Konsequenzen an.

Verwundert rieben sich die Anhänger des SC Unterpfaffenhofen beim Schlusspfiff am Samstagnachmittag die Augen. Sie konnten es nicht glauben, dass ihre Elf gegen den Liga-Vorletzten mit 1:3-Toren verloren hatte.

„So wie wir gegen Denklingen vor einer Woche und heute gegen Penzing aufgetreten sind, war das beide Male definitiv nicht bezirksligareif“, ließ SCU-Co-Trainer Bernd Schrock kein gutes Haar an der Leistung der Upfer-Buam.

Ein Sieg des SCU hätte darüber hinaus dem Lokalrivalen SC Fürstenfeldbruck auf dem Weg zum direkten Klassenerhalt in die Karten gespielt. „Es war einfach zu wenig“, zeigte sich Schrock enttäuscht vom neunzigminütigen Auftritt des Aufsteigers.

Nach dem 1:1-Ausgleich durch Michael Krüger hatte der SCU zweimal die Chance, in Führung zu gehen. Beide Möglichkeiten wurden jedoch leichtfertig verschenkt. „Bei einigen Spielern habe ich jegliche Einstellung vermisst“, so der Co-Trainer. „Wir werden in der nächsten Saison „frisches Blut“ bringen und uns wohl von einigen Spielern trennen“, kündigte Schrock Konsequenzen an.

Mit der Niederlage haben die Upfer-Buam zugleich auch die noch rechnerische Möglichkeit verspielt, die Aufstiegs-Relegation zu erreichen. 45 Minuten hatte der SCU im zweiten Durchgang Zeit, die Niederlage noch auszubügeln. Aber erst 25 Minuten vor dem Ende schnürte die Elf von Chefcoach Victor Medeleanu die Penzinger in der eigenen Hälfte ein. „Bis zu Strafraumgrenze lief es gut, dann waren wir mit unserem Latein am Ende.“

Am Dienstagabend, 19.30 Uhr, empfängt der SC Unterpfaffenhofen zum Sparkassenpokal-Halbfinale den Landesligisten aus Olching, bevor die Mannschaft am Samstag, 4. Mai, 15 Uhr, beim MTV Berg ihr vorletztes Bezirksliga-Spiel bestreitet.


Unterpfaffenhofen: Anghelache, Krüger, Lehenmeier, Planic, Maile, Kapfer (46. Keßler), Rathmann, Meßner, Mensah (83. Kingi), Batzer, Garcia (46. Dragan).

Penzing: Greger, F. Nichelmann, Herl, Noder 86. Holdenrieder), Müller, Sedlmaier (80. Thalmayr), Osowski, S. Nichelmann, Greubel, Adam, Dietmaier.

Zuschauer: 76.

Schiedsrichter: Meixner (Rinnenthal).

Gelbe Karten: Meßner, Planic, Keßler, Herl.

Tore: 0:1 Sedlmaier (7.), 1:1 Krüger (16.), 1:2 Adam (26.), 1:3 Noder (35.).

Quelle: Merkur.de

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