SCF: Dreckige Siege sind schön, aber unbeliebt

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Die Fürstenfeldbrucker erwarten heute den SV Mering.

SC Fürstenfeldbruck - Gegen den SV Mering wollen die Fürstenfeldbrucker an die Leistung beim jüngsten Sieg gegen Ottobeuren anschließen.

Der jüngste Sieg des SC Fürstenfeldbruck in Ottobeuren war nervenaufreibend und im zweiten Durchgang auch nicht besonders ansehnlich. Aber, so Trainer Tarik Sarisakal: „Er war der Weg ins Tabellenmittelfeld.“ Und genau diesen Weg will der SCF am Freitag, 14 Uhr, beim Heimspielderby gegen den SV Mering weitergehen.

Wenngleich die Brucker im Allgäu nach dem Seitenwechsel völlig die Linie verloren hatten und bis in die Nachspielzeit hinein zittern mussten, wertet Sarisakal den Erfolg als wichtig für die Psyche der Spieler. „Hinterher sind solche dreckigen Siege die schönsten.“ Trotzdem sieht er lieber Auftritte wie die in den ersten 45 Minuten. „Da haben wir unseren besten Fußball gespielt.“ Die Gefahr, danach die Linie zu verlieren, weil man sich den Gästen anpasst, ist gegen die Meringer aber ungleich geringer. Denn die Schwaben kommen immerhin als Tabellendritte. „Nicht umsonst hat Ichenhausen gegen sie Federn gelassen“, sagt Sarisakal. Allerdings setzte es für die Schwaben auch eine 2:6-Pleite gegen Nördlingen, die der SCF-Coach aber nicht zu hoch bewerten will. Schon eher schaut er auf das jüngste 8:0 gegen die freilich böse angeschlagenen Gersthofener. „Das Ergebnis ist ein Warnsignal für uns.“

Torjäger bei den Meringern sind übrigens zwei alte Bekannte. Sowohl Manuel Müller (sechs Treffer) als auch Maximilian Obermeyer trugen schon mal Brucks Trikot. In der abgelaufenen Saison waren die Lechrainer ein angenehmer Gegner für den SCF: Auswärts siegte die Sarisakal-Truppe mit 1:0, zuhause gelang gar ein 3:0-Erfolg.

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Quelle: fussball-vorort.de

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