SCF-Schönspieler schauen wieder in die Röhre

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Nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: Brucks Coach Tarik Sarisakal.

SC Fürstenfeldbruck – Es bleibt das alte Lied: Der SC Fürstenfeldbruck spielt zwar schön, aber nicht effektiv genug. Und deshalb setzte es gestern Abend auch beim vierten Saisonspiel die dritte Niederlage. Beim Aufsteiger TSV Meitingen verloren die Brucker das Spiel mit 1:2 (0:2) und Sebsatian Kraus mit der Ampelkarte.

Schon die ersten beiden Spielminuten waren ein Spiegelbild des bisherigen Saisonverlaufs. Schon Sekunden nach dem Anstoß ging Karol Kopec – am Wochenende noch der Matchwinner gegen Kissing – alleine auf das Meitinger Tor zu. Er vergab die große Chance. Im Gegenzug gingen stattdessen die Hausherren in Führung. „Wir haben auf der Außenbahn nicht konsequent genug nachgesetzt“, ärgerte sich Brucks Trainer Tarik Sarisakal. Die Folge: Die Meitinger konnte unbedrängt flanken und per Kopfball das 1:0 erzielen. In der Folge war dann der SCF am Drücker und erarbeitete sich „Chancen en masse“, wie Sarisakal anmerkte. Eine der besten vergab der spätere Anschlusstorschütze Marian Meier. „Wir hatten bestimmt 75 Prozent Ballbesitz“, sagt Sarisakal.

Das Tor machten aber einmal mehr die Schwaben. Ein Patzer von Kopec, der denBall direkt in den Lauf seines Gegenspielers abtropfen ließ, erlaubte den Gastgebern den Konter zum 2:0. Hoffnung keimte nach Knechts Treffer – ein Kopfball nach einem Eckstoß – noch einmal auf. Doch eine knappe Viertelstunde vor Schluss musste Kraus mit Gelbrot vom Feld. Sarisakal haderte dabei mit dem Unparteiischen Florian Badstübner aus Windsbach. Die zweite Verwarnung für Kraus war laut Sarisakal zwar berechtigt – jedoch nicht die erste. „Für ähnliche Fouls haben die Meitinger zuvor nichts gesehen“, beklagte der SCF-Coach die fehlende Konsequenz beim Pfeifenmann. Zwar blieben die Brucker sogar in Unterzahl spielbestimmend. Zum Ausgleich reichte es aber trotzdem nicht mehr. „Wir waren einfach unheimlich unclever“, schimpfte Sarisakal. Die Niederlage sei „sehr ärgerlich und bitter, denn jetzt stehen wir erst mal wieder hinten drin“. Punkte beim nächsten Heimspiel am Samstag gegen Kaufbeuren sind für den Übungsleiter nun Pflicht. Und wie die eingefahren werden können, weiß Sarisakal auch: „Wir müssen halt mal unsere Chancen reinmachen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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