SCF: Schon vor dem Anstoß ein Sturmproblem

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Zwei Brüder in der Landesliga: Karsten Teschke vom SV Pullach (r.) und sein Bruder, der Trainer vom SC Fürstenfeldbruck, Dirk.

Fürstenfeldbruck - Nach kurzer Sommerpause rollt ab Sonntag, 14 Uhr, in der Fußball- Landesliga wieder der Ball. Die drängendste Frage beim SC Fürstenfeldbruck vor dem Auftaktspiel gegen den TSV Schwabmünchen im Technomarkt-Stadion: Wer stürmt?

Nach der schweren Verletzung des etatmäßigen Mittelstürmers Christian Schmid hat sich Trainer Dirk Teschke noch nicht festgelegt, wer als Ersatz fungieren soll. In Frage kommen gleich mehrere Akteure: allen voran Neuzugang Muzzi Gür oder Matthias Lokietz. Aber auch Koray Altinay könnte im Notfall vorne aushelfen.

Aus dem 24-Mann-Kader fehlen neben Schmid auch noch die verletzten Christian Rodenwald, Stefan Puitl und Christoph Meissner. Johann Dietrich ist nach überstandener Verletzung wieder im Kader und auch der angeschlagene Özkan Kochan soll bis Sonntag wieder fit sein.

Nach einer eher missglückten Vorbereitung mit nur einem einzigen Sieg erwarten nicht wenige Experten eine schwere Saison für den SCF. „Wir haben eine junge Mannschaft. Da werden wir etwas Geduld brauchen“, baut Teschke schon mal einem Fehlstart vor. Sein Ziel: „Wir wollen von Spiel zu Spiel besser und vor dem Tor kaltschnäuziger werden.“ Immerhin hat er im Training ein „äußerst leistungswilliges“ Team ausgemacht, das „wahnsinnig gut trainiert hat“.

Im Angriff drückt der Schuh

Trotzdem drückt nach wie vor im Angriff der Schuh. In der vergangenen Saison war Schmid gegen Schwabmünchen ein Treffergarant und netzte sowohl beim 3:1 in Bruck als auch beim 1:2 in Schwabmünchen ein. Ohne den Stürmer wird es gewiss nicht leichter, zumal die Schwabmünchener mit Marian Dischl von der TSG Thannhausen noch einmal einen starken Abwehr-Routinier verpflichtet haben.

Eine Einschätzung des Gegners will Teschke nicht abgeben. „Aus der Vorbereitung kann man nur wenige Schlüsse ziehen, weil die Mannschaften immer etwas ausprobieren.“ Auf eine Beobachtung von Schwabmünchen hat er darum verzichtet. „Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken konzentrieren. Dann klappt es auch mit einem erfolgreichen Saisonstart.“ Dafür hat Teschke zuletzt nochmal im Schnelligkeitsbereich gearbeitet und – natürlich – den Torabschluss üben lassen. Sein Vorgaben: „Ich habe der Mannschaft auf den Weg gegeben, mutig nach vorne zu spielen und den Abschluss zu suchen.“

Von Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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