SCF: Stammplatz-Garantie: Wär’ er bloß geblieben

Fürstenfeldbruck - Mit nur einem Punkt aus den ersten beiden Saisonspielen ist der SC Fürstenfeldbruck denkbar schlecht aus den Landesliga- Startlöchern gekommen. Ob die angestrebte Wiedergutmachung ausgerechnet beim TSV Gersthofen am Samstag, 18 Uhr, klappt?

Zumindest ist dort Brucks Ex- Torjäger Andreas Neumeyer schon jetzt in bester Schusslaune. Gersthofen ist bislang schwer einzuschätzen. Gegen Pipinsried gelang zwar ein 4:1-Erfolg, in Affing setzte es aber gleich darauf eine 1:5-Klatsche. Auf Andreas Neumeyer – dreifacher Torschütze gegen Pipinsried – muss so oder so besonders aufgepasst werden. „Wir werden ihn aber nicht in Sonderbewachung nehmen“, kündigt Brucks Mittelfeld- Stratege Christian Lippert an. Schließlich stellen die Schwaben mit Mark Römer noch einen zweiten Top-Angreifer, der gemeinsam mit Neumeyer das wohl beste Sturmduo der Liga bildet.

Schwer hat es da ein weiterer Ex-Brucker: Maximilian Obermeyer wechselte erst kurz vor Saisonbeginn nach Gersthofen, obwohl er dem SCF bereits seine Zusage gegeben hatte. Der junge Angreifer hat sich wohl mehr erwartet. Zumindest stand er in den 180 bislang möglichen Landesliga-Minuten nur 28 auf dem Platz. Ironie des Schicksals: Beim SCF wäre Obermeyer nach der schweren Verletzung von Stürmer Christian Schmid derzeit wohl gesetzt.

Niederlage lag an mangelnder Konzentration

Unbeeindruckt von der Frühform des Stürmers aus Adelshofen ist Lippert, sein ehemaliger Kollege: „Wir sind alle hoch motiviert, das 0:4 in Pipinsried vergessen zu machen.“ Zwei Aspekte hat er ausgemacht, die besser laufen müssen: „Fehler abstellen und selbst mal wieder in Führung gehen.“ Pipinsried habe aus seiner ersten guten Chance gleich das Tor gemacht. „Das müssen wir verhindern, dann läuft das ganz anders.“

Trainer Dirk Teschke schrieb die Fehler bei den Gegentoren Unkonzentriertheiten zu. „Das kann man nicht trainieren.“ Auch die erfahrenen Spieler nimmt er jetzt mehr in die Pflicht: „Sie müssen ihrer Führungsaufgabe verstärkt nachkommen. Davon war gegen Pipinsried in der Schlussphase gar nichts mehr zu sehen.“

In der sowohl für Gersthofen als auch Bruck enttäuschenden Vorsaison setzte sich der SCF zuhause mit 3:1 durch und holte auswärts ein 2:2. Während die Brucker jetzt jedoch kleinere Brötchen backen, hat Gersthofen personell noch mal nachgelegt: Neben Obermeyer kam Stephan Niesseler von der Zweitliga-Reserve des FC Augsburg.

Von Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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