FCU scharf auf ersten Heimsieg 2015

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Augen auf beim Kopfballspiel: Föhring (Büchel/li., oben Hofmann) empfängt den SV Raisting.

FC Unterföhring - In der Schlussphase der Saison werden die Nachholtermine schnell eng. Nachdem das Mittwochsspiel beim TSV Landsberg erneut abgesagt wurde, möchte der FCU nun unbedingt spielen. Es deutet nach den stürmischen Tagen alles darauf hin, dass der FCU am Samstag (14 Uhr) gegen Raisting kurzfristig ausweichen muss auf den Kunstrasen.

Wegen der Witterungsverhältnisse wurde am Mittwoch die Fahrt nach Landsberg gestrichen. Das ist nun schon die zweite Absage dieser Partie. Anlauf Nummer drei ist für den Mittwoch, 15. April, um 19 Uhr angesetzt. Nach der Winterpause hatten die Unterföhringer bisher nur zwei Heimspiele und die gingen beide verloren mit 0:1 gegen Dachau und dann mit 1:2 gegen Vilzing. „Wir müssen schauen, jetzt endlich die ersten Bayernligapunkte 2015 zu holen“, sagt Trainer Andreas Pummer.

Trotz der 40 Zähler müsse man nun erst einmal den Verbleib in der Liga rechnerisch in trockene Tücher bringen: „Nach den beiden Heimniederlagen sollten wir uns nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.“ Experimente in Hinblick auf die kommende Saison und eine Neuordnung ohne Galionsfiguren wie Albion Vrenezi oder Efkan Bekiroglu verbieten sich von Haus aus. Andreas Pummer ist ein Trainer, der auch in mageren Phasen nicht die Ruhe verliert. Deshalb achtet er auch auf das Wie der beiden Heimpleiten: „Bis auf die erste Halbzeit gegen Vilzing haben die Leistungen immer gestimmt. Wir haben nur einfach unsere Chancen nicht verwertet.“

Ein Problem habe er erst, wenn die Mannschaft sich die Möglichkeiten nicht mehr erarbeite. Derzeit geht der Ball im Training verlässlich ins Tor, nur im Spiel nicht. Deshalb ist Pummer zuversichtlich für Raisting: „Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das Fünferl fällt.“ Die tief im Abstiegskampf steckenden Raistinger sind ähnlich gestartet wie der FCU. Sie haben von ihren bisherigen vier Spielen noch keines gewonnen und werden in Unterföhring wohl kämpferisch auftreten.

Bei diesen Voraussetzungen ist es nicht schlecht, dass mit Michael Kain einer der besten Zweikämpfer in Pummers Kader wieder voll da ist. Bei Kain sah der Trainer zum Ende der Wintervorbereitung noch einigen Nachholbedarf, der nun abgearbeitet ist. Deshalb stellt ihm der Coach die Rückkehr in die erste Elf in Aussicht.

Quelle: fussball-vorort.de

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