Der Schiri als Spielverderber der Hachinger

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Christian Ziege und seine Mannschaft haderten mit der einen oder anderen Schiedsrichterentscheidung.

SpVgg Unterhaching - Eine Woche lang befanden sich die Fans der SpVgg Unterhaching im Wechselbad der Gefühle. Erst der grandiose 5:1-Sieg in Mainz, dann die 0:4-Heimpleite gegen den Halleschen FC – und am Samstag die unglückliche 0:2-Pleite beim FC Chemnitz.

Dazwischen lagen noch die personellen Rochaden, mit der Rückkehr von Sascha Bigalke und Markus Schwabl sowie der Verpflichtung von Sascha Herröder. Das Trio stand dann auch in der Anfangsformation beim Gastspiel in Sachsen und sollte den „jungen Wilden“ eine Spur mehr Erfahrung verleihen. Dies gelang aber nicht und so kassierte die Spielvereinigung die zweite Niederlage in Serie.

Von Beginn an machte die Heimelf Druck, Haching musste sich auf Konter beschränken. Die beste Möglichkeit vergab Sascha Bigalke (26.). Dem Ex-Kölner war die fehlende Spielpraxis nach langer Verletzungspause noch deutlich anzumerken.

Im zweiten Abschnitt kam richtig Stimmung in die Bude – und in der 53. Minute drohte die Partie zu eskalieren. Neuzugang Herröder wollte „mit hohem Bein“ den Ball vor dem Chemnitzer Toni Fink klären. Es kam zu Schubsereien und aufgeregten Diskussionen, denn die Sachsen forderten einen Elfmeter, während die Hachinger keinen Regelverstoß sahen. Schiedsrichter Sören Storks entschied auf indirekten Freistoß, den der Ex-Hachinger Fink zum 1:0 verwandelte. Für den beim TSV 1860 ausgebildeten Torjäger war dies bereits der sechste Treffer in den Duellen mit seinem Ex-Verein. Sehr zum Ärger von Herröder: „Der Fink hatte doch den Kopf zu tief – aus meiner Sicht kein Foulspiel. Das war nicht gerade souverän vom Schiedsrichter.“

Nach dem Rückstand warfen die Hachinger alles nach vorne, Alon Abelski und der eingewechselte Dominik Widemann hatten gute Ausgleichsmöglichkeiten. Doch die totale Offensive wurde nicht belohnt. In der Nachspielzeit versetze Philipp Türpitz den Hachingern mit dem 2:0 den endgültigen Knockout. Da haderte dann Trainer Christian Ziege ebenfalls mit dem Unparteiischen: „Ein solches Spiel sollte nicht durch eine Standardsituation entschieden werden. Unsere Niederlage war höchst unverdient.“

Nach der aufregenden Woche bekommt die Spielvereinigung jetzt eine Verschnaufpause, denn das für den 6. September terminierte Heimspiel gegen Arminia Bielefeld wurde auf den 16. September (19 Uhr) verschoben, weil die Hachinger drei Akteure für die deutsche U20-Nationalmanschaft abstellen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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