Schlagabtausch vom Allerfeinsten in Garching

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Lauter als die Garchinger Fans: Anhänger des SV Wacker Burghausen sorgen für Stimmung im Seestadion.

VfR Garching - Der VfR Garching hat fast alles richtig gemacht und war deshalb doppelt frustriert. Mit vergebenen Chancen und eigenen Fehlern verlor der Regionalligist 0:2 (0:1) gegen den SV Wacker Burghausen.

In der ersten Halbserie der Regionalliga hat der VfR Garching viel gelernt und eine Erkenntnis lautete, dass Fußball im Seestadion akustisch nicht zwingend ein Heimspiel sein muss. Diesen Samstag hatte unüberhörbar der Anhang der Gäste die Hosen an und mit einer Hundertschaft der Polizei auch reichlich interessierte Beobachter.

Sportlich gab es aber auch einiges zu sehen, denn beide Mannschaften einigten sich ohne Anlaufzeit und meist ohne erkennbare Verteidigungsbemühungen auf einen offenen Schlagabtausch vom Allerfeinsten. Nach gut 20 Minuten hätte ein 3:3 am besten den Spielverlauf abgebildet. Bei drei Topchancen der extrem defensiv stehenden Burghausener parierte Stefan Wachenheim zweimal überragend und hatte einmal richtig Glück, als ein Ball ihm durchrutschte und knapp am Tor vorbeihoppelte.

Auf der anderen Seite brannte es noch öfters lichterloh und den Kopfball von Florian Mayer an den Innenpfosten (16.) sahen nicht wenige Zuschauer in der Entstehung schon drin. Garching gab offensiv mächtig Gas und wurde mit einigen Wacker-Patzern herzlich eingeladen.

Das Tor gab es dann aber doch auf der anderen Seite ausgehend von einem Freistoß, dessen Ursprung ein Blackout-Fehlpass von Gerrit Arzberger war. Der Ball klatschte an den Pfosten und den Abpraller köpfte Dominic Bauer über die Linie. Es war irgendwie bezeichnend, dass für den ersten Auswärtssieg der Burghausener einiges zusammen kommen musste.

Nach der Pause bewiesen die Garchinger Moral, schoben an und investierten viel in das Match. Doch Chancen gab es eher wenige und bei der größten von Dennis Vatany ging der leicht abgefälschte Ball knapp vorbei. Das Unentschieden wäre völlig verdient gewesen, aber dem VfR fehlte nun einmal diese Konsequenz im Abschluss. Die hatte dafür Wacker Burghausen und so erklärt sich dann auch das Ergebnis. Erst krachte ein Distanzschuss an die hintere Torstange, dass es nach Tor aussah (75.) und dann vollendete der kurz zuvor eingewechselte Jais einen Konter zum entscheidenden 0:2.

Mit dem Heimstettener Sieg vom Freitag und der Garchinger Heimniederlage bekommt nun das Derby am nächsten Samstag in Heimstetten eine zusätzliche Note. Die beiden Nachbarn liegen vor dem letzten Vorrundenspieltag nur noch drei Punkte auseinander.

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Quelle: fussball-vorort.de

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