Kleinflugzeug stürzt in „Bauhaus“-Baumarkt - drei Tote

Kleinflugzeug stürzt in „Bauhaus“-Baumarkt - drei Tote

Schlecht gespielt und gut gewonnen

- VON DIETER METZLER Emmering - Vom Selbstvertrauen des bisher ungeschlagenen FC Emmering war gegen das Liga-Schlusslicht vom SV Wackersberg am Samstagnachmittag im Emmeringer Hölzlstadion wenig zu spüren. Erstmals nach seinem Urlaub wieder unter der Regie von Trainer Wastl Hartl, leistete sich der FCE das schwächste Saisonspiel. Dennoch reichte es mit einem 2:0 zum vierten Dreier.<BR>

<P>Bedanken aber konnten sich die Schwarzgelben in erster Linie bei ihren Gästen, die vorn hochkarätige Chancen versiebten und sich hinten zwei kapitale Schnitzer leisteten. Der immer noch auf den ersten Saisonsieg wartende Aufsteiger aus dem Tölzer Land war über weite Strecken klar das tonangebende Team und hätte eigentlich einen Sieg verdient gehabt. Doch einmal mehr bewahrheitete sich eine alte Fußballweisheit: wenn man seine Chancen nicht nutzt, wird das bitter bestraft. <P>Drei hochkarätige im ersten und eine hundertprozentige Chance im zweiten Abschnitt konnte der SVW nicht verwerten. Darüber hinaus verteilten die Gäste großzügig zwei Geschenke, die die Gastgeber gern annahmen und zum Sieg nutzten. Schon nach zehn Minuten hätte die Gäste-Elf von Trainer Peter Kramer mit 2:0 in Front liegen müssen. Nach einem weiten Einwurf von Hans Nachmann in den Emmeringer Strafraum kam Norman Klein völlig ungedeckt zum Kopfball. Nur knapp verfehlte der Ball das Tor. Zwei Minuten später, als die Gäste mit einem simplen Doppelpass die Emmeringer Abwehr aushebelten, traf Sebastian Angermeier aus acht Metern nicht einmal das gegnerische Tor. <P>Für die Gäste, die zu diesem Zeitpunkt wesentlich engagierter zu Werke gingen, lag der Führungstreffer in der Luft. Glück für den FCE, dass der Distanzschuss von Klaus Hellers knapp über die Querlatte strich. Den Spielverlauf auf den Kopf stellte das 1:0 durch FCE-Kapitän Stephan Steinbeißer, der von zwei Riesenschnitzern in der gegnerischen Abwehr profitierte und diese eiskalt ausnutzte. Kurz vor der Pause irritierten sich Thomas Gleissner und Engin Ünver vor dem SVW-Gehäuse, ansonsten wäre eine Vorentscheidung möglich gewesen, die allerdings unverdient gewesen wäre. <P>Die erste Chance nach dem Wiederanpfiff zum Ausgleich verbockte der Wackersberger Norman Klein, der aus drei Metern Entfernung das Kunststück vollbrachte, den Ball neben das Tor zu setzten. Ein kurioser Treffer besiegelte endgültig die Niederlage der Gäste: Florian Eckl überraschte den Gästekeeper bei einem 80-Meter-Abschlag mit einem Aufsetzer. Der zu weit vor seinem Kasten stehende SVW-Keeper Stefan März streckte sich vergeblich. Zur Sicherheit beförderte der nachsetzende Christian Scherer das Leder endgültig über die Torlinie. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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