Der VfR schlittert endgültig in die Krise

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Weggespitzelt: Bei Florian Mayer und dem VfR Garching kommt derzeit immer was dazwischen.

VfR Garching- Der VfR Garching ist nun richtig in der Krise. Gestern blieb der Regionalligist einmal mehr torlos und verlor 0:2 (0:0) gegen Buchbach.

Das Dorf ist zwar nicht wirklich groß, aber dennoch ist Buchbach ein großer Name im oberbayerischen Amateur-Fußball. Das Fußballörtchen zwischen Dorfen und Mühldorf machte sich berühmt mit seinen beeindruckenden Zuschauerzahlen und gehört auch zu den Clubs, die sich gerne im Großraum München auf dem Spielermarkt bedienen. Mit Maximilian Knauer und Mijo Stijepic standen gestern zwei ehemalige Stützen des FC Ismaning in der Startelf. Eine weitere Besonderheit an dieser Konstellation ist, dass Knauer und der VfR Garching sich sehr gut verstehen. Der Spieler hatte nach seinem Abschied in Ismaning immer wieder beim VfR mittrainiert, auch eine mögliche Verpflichtung soll im Raum gestanden haben.

Die beiden Erinnerungen an die Zeiten des großen Ismaninger Fußballs zauberten dann auch gleich in der Nähe ihrer ehemaligen sportlichen Heimat auf. Knauer gab die Vorlage und Stijepic zeigte, dass er auch mit 35 Jahren noch ein kaum auszuschaltender Strafraumstürmer ist. Für den zuletzt viermal punktlosen VfR rettete die Latte. Den Rest der ersten Halbzeit bestritten die beiden Mannschaften tendenziell im Mittelfeld. Das Spiel war umkämpft und intensiv, aber ohne die großen Torszenen hüben wie drüben. Beide Teams konnten sich auf die Fahnen schreiben, kompakt und konzentriert aufgetreten zu sein.

Nach dem Seitenwechsel machten die Buchbacher dann ihre Tore und gewannen unter dem Strich nicht unverdient. Der VfR war näher dran, als es die Zahlen vermuten lassen. „Wir werden momentan einfach nicht belohnt für unseren Aufwand“, sagte später Abteilungsleiter Franz Hölzl. Dabei dachte er an einen Riesenschuss von Daniel Suck, bei dem der Torwart den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gerade so verhinderte.

Wie schon in den vergangenen Spielen zeigten die Garchinger Engagement, Wille und auch ordentlichen Fußball. Nur sprang eben wieder nichts heraus und die magere Ausbeute von einem Tor in den fünf verlorenen Matches am Stück ist schon besorgniserregend. Wenn eine Mannschaft einen negativen Lauf hat, dann kommen oft auch komische Dinge zusammen. So auch diesmal: Buchbachs Thomas Breu machte in der 87. Minute das 2:0 und hätte da eigentlich schon nicht mehr auf dem Platz stehen dürfen. In der 73. Minute packte er eine heftige Grätsche von hinten aus und sah statt der roten Karte nur den gelben Karton.

Der VfR Garching hatte sich auf Buchbach auch als Zuschauermagneten gefreut. Doch auch da war gestern Potenzial nach oben. Gerade einmal 420 Besucher kamen zu diesem halben Derby mit vielen alten Bekannten. Derzeit wird dem VfR Garching eben gar nichts geschenkt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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