Schluss mit den Fehlpässen

Seine Kopfballstärke ist in der Defensive gefragt: Thomas Eckmüller macht beim TSV Eching weiter hinten dicht. Foto: Glx

TSV Eching - Die ersten drei Punkte haben die Fußballer des TSV Eching im Sack. Für die Zähler vier bis sechs muss der Landesligist am Mittwoch gegen den FC Dingolfing (18.30 Uhr) aber zulegen.

Trainer Reiner Leitl hatte am Samstag einen langen Fußballtag. Nach dem 3:2 seiner Echinger Schützlinge bei der SpVgg Plattling machte er auf dem Heimweg Station in Dingolfing. Dort verlor der nächste Gegner 0:1 gegen den VfR Garching. Leitl war durchaus beeindruckt: Die Niederbayern stünden defensiv sehr kompakt und würden schnell von Abwehr auf Angriff umschalten.

Und genau diese Beobachtung bereitet Leitl Sorgen. In Plattling führten die Echinger Fußballer nach 14 Minuten schon mit 2:0 und kassierten dann nach teils katastrophalen Fehlpässen den schnellen Ausgleich (22.). „Diese Partie lief in unsere Richtung“, sagt Leitl. „Da dürfen solche Gegentreffer einfach nicht passieren.“

Trotz dieser Fehler hält der Coach aber weiter an seiner Startaufstellung fest. Ferhat Serefliogullari gesteht er die schwächere Leistung zu, weil der Außenverteidiger vor dem Saisonstart kränkelte und dazu Prüfungsstress hatte. „Den kriegen wir hin“, betont der Trainer. Und auch der überraschend in die Innenverteidigung versetzte Stürmer Thomas Eckmüller kann sich darauf einstellen, die nächsten Wochen weiter Tore verhindern zu müssen. Für Leitl ist die Innenverteidigung mit den starken Fußballern Janis Hoffmann und Thomas Eckmüller aktuell „die sicherste Variante“. Fraglich ist nur der Einsatz von Ludwig Stegmeier, der gegen Plattling einen Schlag auf den Knöchel bekommen hatte.

Bei der Personalie Eckmüller gibt es derzeit zwei wichtige Gründe, die gegen eine Umstrukturierung der Mannschaft sprechen: Einerseits wurde der Angreifer vorne gut von Peter Enckell vertreten, der Schwede arbeitete gegen Plattling viel für die Mannschaft. Auf der anderen Seite sind die denkbaren Alternativen in der Innenverteidigung nicht ohne Weiteres verfügbar. Erster Kandidat wäre der Neuzugang Mustafa Kantar, der noch etwas Zeit braucht. „Er hat noch Probleme mit dem Tempo in der Landesliga“, sagt Reiner Leitl über das Talent, das vom SV Olympiadorf-Concordia aus der Kreisliga gekommen war. Und Enzo Potenza spielt derzeit am liebsten auf der Sechser-Position.

Der Trainer kann sich aber vorstellen, den weiteren Neuzugang Ludwig Stegmeier in ein paar Monaten noch einmal im Abwehrzentrum auszuprobieren. Er hatte in der Vorsaison nur wenig Spielzeit und soll deshalb erstmal langsam über die Außenverteidigerposition ins Team hineinwachsen.

Aufstellung:

Kozel - Stegmeier (Brand), Hoffmann, Eckmüller, Serefliogullari - Potenza, Sauer, Mayer, Bircan - Hrgota, Enckell.

Quelle: fussball-vorort.de

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