Schlusslicht Denklingen verliert auch in München-Laim

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Wieder jubeln die anderen. Für Denklingen (in weiß/Archivbild) setzte es die nächste Niederlage.

Niederlagen sind ohnehin schon bitter. Die neueste von Denklingen tut aber besonders weh. Denn es war die zweite gegen einen direkten Konkurrenten.

Denklingen – Nächster Keller-Krimi in der Fußball-Bezirksliga Süd für den VfL Denklingen: Hatten die Lechrain-Kicker, derzeit Schlusslicht der Liga, am vergangenen Wochenende gegen den Vorletzten aus Fürstenfeldbruck gespielt und 0:1 verloren, mussten die Denklinger jetzt beim Drittletzten in München-Laim antreten. Und da gab es für die Spieler der Interimstrainer Stefan Egner und Andreas Rehm die nächste Niederlage.

Bis zur 16. Minute können die Denklinger in der Landeshauptstadt die Partie offen halten. Doch dann lässt VfL-Keeper Manuel Seifert einen schon sicher gefangenen Ball fallen, und Abdou Diaby staubt ab für die Gastgeber. Doch die Denklinger lassen den Kopf nicht hängen: spielen sich Chancen heraus. „Wir waren fast die ganze Partie über tonangebend, Laim hat bis auf unserer Lapsus in der ersten Hälfte keine Chancen gehabt“, sagt ein bitter enttäuschter Andreas Rehm.

Aber wenigstens haben die Denklinger Glück mit einer Einwechslung: Denn der in der 51. Minute eingewechselte Andreas Schiessl trifft nur fünf Minuten später zum umjubelten Ausgleich. Hoffnung keimt auf bei den Denklingern. „Wir waren dann auch die spielbestimmende Mannschaft“, so Rehm. Aber die Denklinger haben wie so oft halt auch die Tore nicht gemacht, sonst wäre das Spiel sicher anders ausgegangen.

So aber waren es aber wieder die Gastgeber, die das Glück auf ihrer Seite haben. Ein langer Ball kommt über die aufgerückte Denklinger Abwehr – und fällt genau Laims Branimir Stanoev vor die Füße, der den 2:1-Endstand erzielt. Bitter für die Denklinger, die mit fassungslosen Gesichtern und hängenden Köpfen die Heimfahrt antreten müssen. „Das war heute eine super Mannschaftsleistung mit viel Kampf, nur das Ergebnis stimmt nicht, das ist schade“, so Rehm.

Quelle: Merkur.de

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