MTV-Trainer Altmann trotz Niederlage gut gelaunt 

Schlusslicht MTV Berg II in Unterammergau ohne Chance 

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Machte mit seinem Team eine ordentliche Partie in Unterammergau: Bergs Kapitän Benjamin Bodis. 

Die Zweitvertretung des MTV Berg ist bereits sicher abgestiegen, stellte sich allerdings in der vergangenen Partie in Unterammergau mutig an. Unter Abwesenheit des eigenen Trainers klappte es dennoch nicht mit einer Überraschung. 

Florian Altmann nahm die Pleite in Unterammergau so froh gelaunt entgegen wie selten. Zwar war es schon die 17. Niederlage in dieser Saison für den Trainer der Berger Reservefußballer, aber irgendwie konnte das seine Stimmung nicht trüben. Der Coach hatte den Termin in den Ammertaler Alpen geschwänzt und vergnügte sich an einem geheimen Ort. „Es darf niemand wissen, wo ich bin“, erbat sich der Übungsleiter Stillschweigen. Während 007 Altmann in geheimer Party-Mission unterwegs war, versuchte sich seine Mannschaft so teuer wie möglich in Unterammergau zu verkaufen. Gerade zwölf Berger hatten sich der Aufgabe gestellt, machten aber ihre Sache recht ordentlich. Der Ranglistensiebte hatte jedenfalls gewaltig zu knabbern, bis er sich endlich gegen den designierten Absteiger durchsetzte. „Es ist ärgerlich, aber was will man machen“, kommentierte Altmann das Ergebnis aus unbekannter Ferne. Sein Team geriet nach einer knappen halben Stunde auf die Verliererstraße, als Ferdinand Brauchle die Platzherren in Führung brachte. Mehr ließen die Berger erst einmal nicht zu. Erst nach einer guten Stunde machte der Wintersport-Verein den Sack zu. Wieder war es Brauchle, der Bergs Keeper Alexander Denk überwinden konnte. Mehr ereignete sich dann nicht mehr, sieht man einmal von der gelb-roten Karte für den Unterammergauer Stefan Wagner ab. Den Spielverlauf beeinflusste der Platzverweis nicht mehr. Schiedsrichter Hasan Koyun stand ohnehin kurz davor, die Partie zu beenden.

WSV U´ammergau - MTV Berg II 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Brauchle (28.), 2:0 Brauchle (62.) – Gelb-Rot: Wagner/WSV (90., wiederh. Foulspiel)

Quelle: Merkur.de

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