In den Schlussminuten kracht’s

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Ärgerte sich über den Ausgleich kurz vor Schluss: Trainer Sigi Saller

Wolfratshausen - Sigi Saller gehört wahrlich nicht zu den Lautsprechern seiner Zunft. Aber nach dem in letzter Sekunde kassierten Ausgleich gegen die Sportfreunde platzte selbst dem sonst so besonnenen Wölfe-Coach der Kragen.

„Das ist absolut ärgerlich“, zürnte Saller, „da wird die Mannschaft bestraft, weil der Schiedsrichter grundlos ewig lange nachspielen lässt.“ 96 Minuten waren bereits gespielt, als Max Beierbeck nach einem Freistoß eine Kopfballverlängerung von Martin Hagn zum 1:1 für Egling einschoss. Zu diesem Zeitpunkt standen die Wölfe nur noch mit neun Spielern auf dem Platz. Vergeblich hatte Saller dem Referee signalisiert, für den kurz zuvor – unbemerkt vom Unparteiischen – von einem Ellbogen-Check niedergestreckten Janis Melnikovics einen Spieler einwechseln zu dürfen. Andi Lattner hatte die gegenüber der Vorwoche kämpferisch stark verbesserten Wölfe in einer spielerisch von beiden Seiten schwachen Partie eine Viertelstunde vor Schluss in Unterzahl (Sebastian Damm sah in der 70. Minute Gelb-rot) in Führung gebracht. „Es tut weh, so die Punkte zu verlieren“, ärgerte sich auch TSV-Manager Hans Wiedner. „Wir haben schlecht gespielt und der TSV stark gekämpft“, gestand Gäste-Spielertrainer Uwe Richthammer ein, „deshalb müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein.“  

rs

Quelle: fussball-vorort.de

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