SCF nach 1:4-Denkzettel wieder in der Abstiegszone

Schlussviertelstunde wird für Bruck zum Albtraum

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F: Dieter Metzler

Fürstenfeldbruck – Mit dem letzten Aufgebot war der SC Fürstenfeldbruck beim FC Anadolu Bayern auf dessen Bezirkssportanlage in Pasing angetreten und ist mit 1:4 untergegangen.

Selbst Trainer Michael Westermair schnürte selbst die Schuhe und wechselte sich nach dem 1:2 für die letzte Viertelstunde selbst ein. Aber auch er konnte die Niederlage nicht verhindern. Der Abwärtstrend, der zuletzt vom Sparkassencup-Aus beim TSV West scheinbar gekrönt wurde, setzt sich somit auch in der Bezirksliga fort. Mit nur noch einem Punkt Vorsprung stehen die Brucker vor der Tür zur Abstiegszone.

Die Mannschaft sei total verunsichert, so Westermair, der kurzfristig auf Ivan Crnac und Sebastian Ranftl verzichten musste. Der eine sagte wegen einer Magen- Darm-Grippe ab, der andere hatte Fieber. Und zu guter Letzt musste auch Matthias Streun nach dem Aufwärmen passen. Eine Zerrung setzte dem Mittelfeldspieler außer Gefecht. Brucks Sportdirektor Ugur Alkan schleppte sich angeschlagen durch die 90 Minuten. Mit dem für zwei Spiele rotgesperrten Maximilian Knobling fehlte zudem der Abwehr der ruhende Pol zwischen den Pfosten.

„Anadolu hat verdient gewonnen“, erkannte Westermair nach den 90 Minuten an, nachdem seine Not-Elf in der auf Kunstrasen ausgetragenen Partie nach der Pause einbrach. Das 1:0 kurz nach dem Wiederanpfiff konnte Marcel Berger zwar 20 Minuten egalisieren, aber entscheidend für die siebte Saisonniederlage war das zweite Gegentor, das sich die Westermair- Elf einfing. „Da blieben vier Leute vorne einfach stehen. Das geht natürlich gar nicht. Darüber wird zu reden sein.“

Die Anstrengungen, zumindest einen Punkt im Gepäck mitzunehmen, erfüllten sich nicht. Die entblößte Hintermannschaft kassierte in den letzten fünf Spielminuten noch zwei weitere Gegentore.

Statistik zum Spiel

Anadolu: Cakmakci, Kleindienst, Ndiaye, Anuk, Findik (89. Findik), Duran, Balkan, S. Sahin (61. Santos, 87. Suljanovic), V. Sahin, Kilic, Yontar.

Fürstenfeldbruck: Müske, Ostarhild, Seemüller, Batzer (54. Rexhepi), Schöler, Madar, Berger, Ricter (76. Westermair), Alkan, Konrad (65. Jevtic), Demmer. Schiedsrichter: Lunak (Dachau) Gelbe Karten: Santos, Yontar,

Tore: 1:0 Duran (50.), 1:1 Berger (70.), 2:1 Yontar (75.), 3:1 Santos (85.), 4:1 Yontar (90.) Zuschauer: 100

Quelle: fussball-vorort.de

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