Auf "Schmierseife" ausgerutscht

- Durch ein Blitztor nach 30 Sekunden unterliegt Ohlstadt mit 0:1 in Emmering

Emmering - Der SV Ohlstadt war schnell weg vom Fenster. Bereits nach 30 Sekunden fiel der Gegentreffer, der am Ende die 0:1 (0:1)-Niederlage des SVO in der Bezirksliga-Partie beim FC Emmering besiegelte. Das Blitztor erzielte Manuel Zurbuchen. Vor allem die Leistung in der zweiten Halbzeit machte SVO-Trainer Stefan Schwinghammer aber durchaus Mut. <P>Der frühe Gegentreffer resultierte nach Ansicht Schwinghammers aus zwei Faktoren: aus Schläfrigkeit und den unglaublich schlechten Platzverhältnissen. "So etwas habe ich noch nie gesehen, das hatte mit einem Fußballfeld nichts zu tun", sagt er. "Nach dem Regen war das wie Schmierseife. Damit sind einige meiner Spieler lange Zeit überhaupt nicht zurecht gekommen." <P>Nach dem Anstoß versprang den Ohlstädtern gleich der erste Ball und kullerte über die Seitenauslinie. Im Anschluss an einen langen Einwurf erzielte Zurbuchen dann das goldene Tor des Tages. "Da haben wir allerdings geschlafen", sagt Schwinghammer. Zumindest vor der Pause hatte Emmering noch weitere gute Möglichkeiten. In der 14. Minute lenkte SV-Keeper Andreas Frombeck einen 16-Meter-Schuss von Martin Lankes über die Latte. Auch kurz vor dem Wechsel blieb der letzte Mann Sieger - diesmal im Duell mit Sascha Tochtermann, dessen Freistoß er parierte. <P>Nach der Pause gab es dann einen ganz anderen SV Ohlstadt zu sehen. Das Spiel lief praktisch nur noch auf ein Tor. Doch Pierre Schröfele (53.) und zweimal Michael Reißl (81./89.) vergaben selbst die besten Möglichkeiten. "Die Leistung war absolut in Ordnung; aufgrund dieser wäre ein Unentschieden verdient gewesen. In der Phase hat uns eigentlich nur das Glück gefehlt", resümiert der SV-Übungsleiter. Schon aus diesem Grund betrachtet er die Niederlage keineswegs als Beinbruch. "Wir sind noch dabei", sagt er. "Und vor allem auf die Vorstellung nach der Pause können wir durchaus aufbauen." <P>Selbst nach zwei Niederlagen in Folge gibt es also keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Der SVO steht mit 14 Punkten nach acht Spieltagen ausgesprochen gut da - besser gar, als es die größten Optimisten erwartet hatten.Jörg Steinhaus <P></P>

Quelle: Merkur.de

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