Schmitt: "Wir hatten Respekt vor der neuen Liga"

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„Ich fühle mich so jung wie seit Jahren nicht. Meine Freundin beschwert sich schon, dass ich mich wie ein 20-Jähriger aufführe.“

SV Heimstetten - SVH-Kapitän Dominik Schmitt spricht im Merkur-Interview über den starken Start und die neue Harmonie in Heimstetten. Nach dem Rücktritt seines jüngeren Bruders is...

SV Heimstetten - SVH-Kapitän Dominik Schmitt spricht im Merkur-Interview über den starken Start und die neue Harmonie in Heimstetten.

Nach dem Rücktritt seines jüngeren Bruders ist Dominik Schmitt neuer Kapitän und dienstältester Fußballer des SV Heimstetten. Im Interview spricht der 33-Jährige über seine Rolle, den starken Start des Bayernligisten – und die frustrierende Abstiegssaison.

Herr Schmitt, haben Sie Ihrem neuen Trainer Heiko Baumgärtner das Du angeboten? Sie sind schließlich der Ältere...

Nein, Heiko und ich kenne uns schon seit Kindertagen. Wir waren dicke Freunde und haben als Sechsjährige zusammen beim SV Schwarz-Weiß das Kicken begonnen – damals mit unseren Vätern als Trainern.

Also ist es für Sie kein Problem, Ansagen von einem jüngeren Trainer zu bekommen?

Das Alter spielt da überhaupt keine Rolle. Man merkt in jedem Training, dass die Spieler Respekt vor Heiko haben und dass jeder voll mitzieht. Ich denke, dass gerade seine ehrliche Art gut bei der Mannschaft angekommen ist.

Und wie ist die Stimmung in der Mannschaft?

Wirklich gut! Ich glaube, auch die Zuschauer sehen, dass da jetzt eine andere Mannschaft auf dem Platz steht als letzte Saison...

... als die Stimmung nicht gerade blendend war?

Der Teamgeist war bei weitem nicht so wie jetzt. Auch die Hierarchie innerhalb der Mannschaft war durch die vielen Neuzugänge verwaschen. Wir hatten zu viele Häuptlinge und zu wenige Indianer. Besonders am Ende war das sehr frustrierend.

Auch für diese Saison wurden viele neue Spieler geholt...

Ja, aber man hat darauf geachtet, dass sie das Hoaschdenga-Gen haben, wie Heiko das immer nennt. Zurzeit herrscht eine richtige Harmonie in der Mannschaft.

Wobei Sie sich mit Ihren 33 Jahren inmitten der ganzen Jungspunde wahrscheinlich ziemlich alt vorkommen?

Ich fühle mich so jung wie seit Jahren nicht. Meine Freundin beschwert sich schon, dass ich mich wie ein 20-Jähriger aufführe. Aber was soll ich machen, wenn ich ständig mit so jungen Spielern zusammen bin.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in der Mannschaft?

Die hat sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Ich versuche weiter Ansprechpartner für die jungen Spieler zu sein – und eine Art Bindeglied zwischen Trainerteam und Mannschaft.

Im drei Spielen gab’s zwei Siege und ein Remis. Hat es Sie überrascht, dass es auf Anhieb so gut läuft?

Überrascht nicht, aber wir hatten schon Respekt vor der neuen Liga. Wir wussten ja nicht, wo wir stehen. Ich denke, dass wir die ersten zwei Spiele richtig stark gewesen sind. Das 1:1 gegen Kirchanschöring ist vielleicht ein Schuss vor den Bug zur richtigen Zeit gewesen. Wir müssen in dieser Liga immer Vollgas geben.

Und was ist dann drin?

Wir wollen oben mitspielen. Ob es für ganz vorne langt, hängt von vielen Faktoren ab. Da ist es noch zu früh für eine Einschätzung.

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Quelle: fussball-vorort.de

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