Schmöller grantelt nach 4:1 – Weber rundum zufrieden

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Starker Auftritt: Garching (Leo Höfner/l. gegen Sebastian Ruhl) verkauft sich gut gegen Ismaning.

Garching - Am Ende lasen sich die Zahlen standesgemäß, Bayernligist FC Ismaning siegte mit 4:1 beim VfR Garching (BOL).

Die Gastgeber waren Samstagmittag aber der eigentliche Gewinner, denn Garching hätte sich in der zweiten Halbzeit auch ein Unentschieden verdient gehabt. Zur Pause führten die Ismaninger standesgemäß mit 2:0, aber viel Glanz ging von den Gästen nicht aus. So blieb der fulminante Schuss von Uli Fries zum 0:1 (24.) der einzige wirkliche Höhepunkt. Fries war auch der auffälligste Ismaninger. Neuzugang Florian Niederlechner erhöhte zwei Minuten vor der Pause auf 2:0. Die zweite Halbzeit bekam das Spiel Spannung durch einen unfassbaren Fehlpass von Markus Werth. Der Verteidiger spielte von der Eckfahne einen Flachpass Richtung Elfmeterpunkt, wo Alexander Beer ganz alleine stand und mühelos abschließen konnte. Später sagte auch der Ismaninger Trainer Frank Schmöller, dass ein solcher Fehler auch bei müden Beinen nach der ersten harten Vorbereitungsphase nicht passieren dürfe. Auch der weitere Spielverlauf nach dem 1:2 (52.) dürfte in Ismaninger Diskussionsbedarf bringen. Garching gewann ein Übergewicht und war dem 2:2 deutlich näher als der Nachbar vom anderen Isar-Ufer dem 3:1. Der FCI enttäuschte in der Phase schon arg, zumal er sich viele Fehler im Spielaufbau leistete.

Standesgemäß wurde das Ergebnis dann aber doch, weil der zur Pause eingewechselte Mijo Stijepic seine obligatorischen Treffer machte. Nach einem bösen Abwehrfehler traf er in der 84. Minute und legte 180 Sekunden später das 4:1 nach. Seinen Trainer konnte er nicht wirklich besänftigen. „Ich will ein vernünftiges Fußballspiel sehen“, sagte Frank Schmöller und erklärte, dass dies nur in der ersten Halbzeit der Fall war. Viele Ballverluste und eine komplett verlorene Ordnung im Team waren ihm nicht entgangen. Interessant war diesmal das Experiment mit Neuzugang Hugo Lopez als Rechtsverteidiger. Der Portugiese machte seine Aufgabe ordentlich.

VfR-Coach Weber sah keinen Klassenunterschied

Garchings Trainer Daniel Weber war das Ergebnis egal, ihm gefiel der Auftritt seiner Mannschaft. „Alle können mithalten und die Gegentore waren nur individuelle Geschenke“, stellte Weber fest. Der VfR-Trainer selbst stand als Feldspieler-Ersatz bereit, da den Garchingern wegen Urlaub derzeit acht Spieler fehlen. Mit seinem Mini-Aufgebot ließ Weber die Garchinger dennoch frech mitspielen und war rundum zufrieden: „Ismaning spielt zwei Ligen höher und da darf schon ein Klassenunterschied da sein. Es ist aber schön, dass man den nicht gesehen hat.

Quelle: fussball-vorort.de

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