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Planungen müssen warten

Schmöller im Meister-Interview: "Drei Tage durchfeiern"

Endlich! Frank Schmöller feiert mit dem SV Pullach den ersehnten Bayernliga-Titel. F: Gasser

Frank Schmöller, der Meistermacher: Nach einem Landesliga-Triumph mit dem SV Heimstetten (2006) und zwei Bayernliga-Titeln mit dem FC Ismaning (2011 und 2012) hat der aus Hamburg stammende ehemalige Profi-Stürmer nun auch den SV Pullach an die Spitze der Bayernliga geführt. Im Gespräch mit unserer Zeitung blickt der 50-Jährige auf die Erfolgssaison zurück.

Das war ja gegen Hankofen noch einmal ein hartes Stück Arbeit.Frank Schmöller

: Es war zäh, aber das Ergebnis zählt und wir sind Meister. Und das ist überragend.

Zum dritten Mal in Folge musste der SV Pullach vor den Regionalliga-Auflagen des BFV kapitulieren. Warum hat es in dieser Saison, anders als in den vergangenen zwei Spielzeiten, als man nur Zweiter wurde, trotzdem mit der Meisterschaft geklappt?Der Unterschied ist, dass es frühzeitig kommuniziert wurde. Als es der Verein doch noch mit einer Anfrage wegen des Grünwalder Stadions versuchte und dann die Absage kam, gab es zwar noch einmal einen kleinen Bruch. Den haben wir aber wieder schnell überwunden. Danach hat die Mannschaft gezeigt, dass sie unbedingt will. Wir hatten einen Traum und wir wollten ihn wahrmachen.

Dabei haben Sie selbst zwischenzeitlich, als es im Frühjahr eben mal gar nicht lief, behauptet, die Luft sei raus.Als ich das gesagt habe, habe ich der Mannschaft fünf Tage frei gegeben. Auch ein bisschen mit ironischer Note, indem ich gesagt habe: Wenn ihr es schleifen lasst, kann ich das auch. Aber auch, um sich zu erholen und ein bisschen den Kopf frei zu kriegen. Und vielleicht haben sich die Spieler da an der Ehre gepackt gefühlt, wollten sich nicht so aus der Saison verabschieden. Jedenfalls hat die Mannschaft danach alle Spiele gewonnen.

Abgesehen vom Titel: Was hat Ihnen an dieser Saison besonders gut gefallen?Positiv war, wie die Mannschaft in jedem Training mitgezogen hat. Und wie sie mit meiner Kritik umgegangen ist, die ja nicht immer zartbesaitet, sondern schon offen und ehrlich ist. Wir hatten eine richtige Mannschaft auf dem Platz, eine verschworene Einheit, auch wenn wir diese Einheit für ein paar Spiele im Frühjahr aus dem Blick verloren haben.

Sie haben ja schon einige Meisterschaften als Trainer gefeiert, sind mit dem FC Ismaning in die Regionalliga aufgestiegen. Wie ordnen Sie den Bayernliga-Titel für sich persönlich ein?Ich glaube, jeder einzelne Titel ist ein besonderer Erfolg und jede Meisterschaft klasse. Da will ich gar keine Rangfolge aufstellen. Aber das hier ist eine Krönung für den SV Pullach. Und das habe ich dem Verein wirklich gewünscht, denn ich fühle mich hier sehr wohl und sehr gut unterstützt. Deshalb bin ich froh, dass ich etwas zurückgeben konnte und ich glaube, das gilt für die Mannschaft genauso.

Meister ist der SV Pullach jetzt, mit dem Aufstieg wird es aufgrund der Verbandsvorgaben wohl auch in näherer Zukunft nichts werden. Sie bleiben Trainer an der Gistlstraße. Was reizt Sie jetzt noch?Es ist zu früh, dazu etwas zu sagen. Jetzt sollten wir erst einmal drei Tage lang durchfeiern. Das war so eine lange und anstrengende Saison, am Schluss noch mit viel Nervenkitzel. Da muss man alles mal sacken lassen. Das ist jetzt wirklich der falsche Zeitpunkt, um schon über die neue Saison zu reden.

Quelle: fussball-vorort.de

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