Schmöller warnt vor fünftem "giftigen Gegner"

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Frank Schmöller rechnet mit einer defensiven Ausrichtung des TSV Kottern.

SV Pullach - Ungetrübte Spielfreude wollte beim SV Pullach bislang noch nicht so recht aufkommen. Und daran wird sich für den Vorjahreszweiten der Bayernliga Süd auch in der fünften Saisonpartie, beim TSV 1874 Kottern, nicht viel ändern, fürchtet Trainer Frank Schmöller: „Das ist jetzt der fünfte giftige Gegner.“

Zuerst drei niederbayerische Teams, dann der bissige Neuling SV Kirchanschöring, gegen den es zuhause nur zu einem 1:1 reichte: Auf mitspielende Kontrahenten warteten die Pullacher bis jetzt vergeblich. Und der Aufsteiger aus dem Allgäu, der nach schwerem Startprogramm erst einen Punkt auf dem Konto hat, wird sich wohl ebenfalls kaum aus der Reserve locken lassen. „Auch Kottern wird sehr defensiv sein“, glaubt der SVP-Coach. Ähnlich wie Kirchanschöring setzt der TSV außerdem auf blitzschnelle Konter, unter anderem mit Robin Volland, dem kleinen Bruder von Nationalspieler Kevin Volland. „Da müssen wir die Mitte geschlossen halten“, sagt Schmöller. Ins offene Messer werde man den Gastgebern aber nicht laufen: „Die haben ein Heimspiel, da müssen wir nicht so viel machen. Ich fühle mich nicht für die Attraktivität verantwortlich.“

Aber selbst wenn es in Kottern nicht um einen Schönheitspreis geht, so will Schmöller doch besseren Fußball von seinem Team sehen, das in dieser Hinsicht noch viele Wünsche offenließ: „Wir haben in allen Partien gut dagegenhalten, aber unsere spielerische Komponente nicht so in die Waagschale geworfen, wie ich mir das vorstelle. Gegen Kirchanschöring war es in der zweiten Halbzeit sogar unterirdisch. Wenn wir unser Tempospiel aufgezogen hätten, wäre es für die sehr schwer geworden. Dann hätten sie ordentlich hinterherlaufen müssen.“

Und noch einen Kritikpunkt bringt Schmöller an: „In der vergangenen Saison war es eine unserer Stärken, dass wir oft kein Gegentor bekommen haben. Und dann kannst du so ein schwächeres Spiel auch mal 1:0 gewinnen, denn eines machst du normalerweise immer. Aber in dieser Saison trifft der Gegner fast in jedem Spiel.“ Auch, was das betrifft, war Kirchanschöring ein Tiefpunkt: Cerruti Nsuka-Zola schoss einen Gegenspieler an, von dessen Rücken der Ball über die Linie sprang, Schmöller zürnte dem Keeper entsprechend. Ob er ihm noch eine letzte Chance gibt oder schon in Kottern auf Carsten Altstadt, den Neuzugang von den Offenbacher Kickers II, setzt, ließ der Trainer indes noch offen: „Mal schauen, wie ich am Mittwoch drauf bin.“   

SV Pullach: Nsuka-Zola – Purschke, Mooshofer, Benede, Beierkuhnlein, Dinkelbach, Häfele, Leugner, Schuster, Roth, Sulmer

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Quelle: fussball-vorort.de

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