Pullach setzt sich konkret mit Aufstieg auseinander

Manager Liedl: "Was hier passiert, ist ein Traum"

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Manager Theo Liedl darf sich Gedanken um das Thema Aufstieg machen.

SV Pullach - Mitte August haben selbst die größten Optimisten nicht mehr damit gerechnet, dass sich der SV Pullach in dieser Saison wieder mit der Aufstiegsfrage auseinandersetzen muss. Das Team hatte in Unterföhring gerade die dritte Pleite in Folge kassiert und stand nur kurz vor der Abstiegszone.

Doch es folgten 14 Spiele ohne Niederlage, darunter neun Siege. Eine erstaunliche Leistung, wenn man die Ereignisse aus der alten Spielzeit rund um den freiwilligen Regionalliga-Verzicht mit in Betracht zieht, was für Frank Schmöller unerlässlich ist: „2015 war ein sehr anstrengendes Jahr, das viel Kraft und Energie gekostet hat, und zwar Spieler, Trainer und Verantwortliche“, blickt Pullachs Coach zurück.

Und es ist ein wenig Stolz und viel Respekt vor seinen Mitstreitern herauszuhören, wenn der 49-Jährige weiter erklärt: „Wie der Verein aus dieser Entscheidung, nicht in die Regionalliga aufzusteigen, rausgegangen ist, die Mannschaft zusammengehalten, meiner Meinung nach sogar noch punktuell verstärkt hat, mit Michi Hofmann (dem Ex-Profi-Torwart - d. Red.) als i-Tüpfelchen: Das spricht für den SV Pullach.“

Zum Thema Aufstieg hält sich Schmöller indes noch bedeckt. „Wir werden nicht unvorbereitet sein“, sagt er, „doch es ist auch sportlich noch ein weiter Weg. Ich halte Garching für sehr stark, und auch Sonthofen ist konstant gut.“ Verstecken, das weiß Schmöller, muss sich seine Mannschaft aber keinesfalls. Zumal einige Spieler zuletzt noch einmal einen richtigen Schub gemacht haben.

Der Coach hebt vor allem zwei „Rohdiamanten“ heraus: „Andreas Roth hat eine tolle Entwicklung genommen, ich sehe ja auch in jedem Training seine Einstellung. Mal sehen, wie lange wir ihn in Pullach überhaupt noch halten können.“ Ähnliches gelte für Daniel Leugner, der zu Saisonbeginn als Mittelfeldmann vom FC Augsburg II kam, sich nun als Innenverteidiger zur absoluten Stütze gemausert hat. „Er ist ja erst 20. Ich weiß nicht, was die da in Augsburg gesehen haben“, wundert sich Schmöller immer noch über diesen Fang.

Für SVP-Macher Theo Liedl ist die tolle Serie seiner Raben der ideale Ansporn, um sich in die Arbeit in Sachen Regionalliga-Auflagen richtig reinzuknien: „Was sportlich seit Ende August hier passiert ist, ist ein Traum. Die Mannschaft ist eine intakte Einheit und es ist vielleicht viel drin.“  

Quelle: fussball-vorort.de

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