Pullach muss nach Kirchanschöring

Schmöller: "Wir sind die Gejagten"

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Frank Schmöller und seine Elf sind inzwischen der Topfavorit auf die Meisterschaft.

SV Pullach - Stolze sechs Punkte Vorsprung auf Rang zwei weist der SV Pullach als Spitzenreiter der Bayernliga Süd auf.

Über die Aussagekraft des Klassements nach zwölf Spieltagen kann es keine Diskussionen geben, zumal die Raben die derzeit auf den Plätzen zwei bis fünf liegenden Verfolger samt und sonders geschlagen haben: den FC Pipinsried (2:1), den 1. FC Sonthofen (4:3), den FC Unterföhring (4:1) und am vergangenen Wochenende den TSV 1865 Dachau (3:1). Der unbesiegte SVP hat sich längst in die Rolle des Top-Favoriten auf die Meisterschaft manövriert. Oder, wie Trainer Frank Schmöller es ausdrückt: „Wir sind die Gejagten der Liga. Jeder will uns die erste Niederlage beibringen.“

Das gilt auch für den SV Kirchanschöring, am Samstag (15 Uhr) Gastgeber seines Teams. Für Kirchanschöring an diesem Wochenende vielleicht sogar ganz besonders. „Die feiern nach dem Spiel 70-jähriges Vereinsjubiläum, da wird Volksfeststimmung sein“, erwartet Schmöller eine heiße Atmosphäre. „Es sind keine einfachen Bedingungen, aber Bedingungen, auf die man sich als Fußballer freuen kann.“ Die Freude der Hausherren will Schmöller hingegen etwas trüben: „Ich wäre gerne der Stimmungskiller.“ Dazu sei aber eine Steigerung gegenüber der Vorwoche dringend nötig, als der SVP gegen Dachau bis zur Pause eine schwache Vorstellung abgeliefert hatte und 0:1 hinten lag: „Diesmal wird es bestimmt nicht einfacher“, glaubt der Trainer. „Wir brauchen eine aktive, engagierte, konzentrierte Leistung über 90 Minuten. In Rückstand sollten wir nicht geraten, denn sonst wird in Kirchanschöring Beton angemischt.“ Erfreulich für die Pullacher: Christoph Dinkelbach steht vor seinem Comeback. „Er ist zum ersten Mal wieder im Kader, hat gut im Ausdauerbereich gearbeitet, ist vor zwei Wochen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen“, erzählt Schmöller. Die ersten Einheiten mit dem Team absolvierte der 24-Jährige noch dosiert, doch in der abgelaufenen Woche mischte er voll mit. In Kirchanschöring sitzt der ehemalige Regionalliga-Spieler zunächst allerdings auf der Bank.   

SV Pullach: Hofmann - Purschke, Leugner, Benede, Beierkuhnlein, Hutterer, Häfele, Bauer, Sulmer, Roth, Ngu’Ewodo

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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