Feuer in Rosenheim: Container brennen lichterloh

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SCF schon wieder ganz unten angekommen

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Nicht in den Griff zú bekommen waren die Hausherren in Illertissen auch von Julian Maurer.

SC Fürstenfeldbruck - Vor wenigen Monaten noch standen sie bereits da, wo sie jetzt sind. Damals konnte das Schlimmste im letzten Moment noch verhindert werden.

Nun steckt der SC Fürstenfeldbruck schon wieder im gleichen Dilemma: Nach der 1:3-Niederlage bei Illertissens Regionalliga-Reserve teilt sich der SCF die Rote Laterne mit der zweiten Mannschaft des FC Memmingen.

Es bleibt dabei: Der SC Fürstenfeldbruck ist vor dem gegnerischen Tor nicht durchschlagskräftig genug. Nach einem 1:3 (0:1) in Illertissen stecken die Brucker zunächst mal wieder in einer Krise. Und wieder war die Niederlage unnötig. Die Spielanalyse klingt langsam wie eine kaputte Schallplatte: Gut mitgespielt, zu viele Chancen vergeben, hinten mal nicht aufgepasst, Punkte verschenkt.

So lief es in den ersten drei Saisonspielen. Und auch in Illertissen war es nicht viel anders. „Es ist einfach frustrierend“, sagte Trainer Tarik Sarisakal, der nach dem Schlusspfiff minutenlang mit versteinerter Miene aufs Spielfeld starrte. Dort hatte der SCF in den letzten fünf Spielminuten im strömenden Schwaben-Regen kurz vor der Landesgrenze nach Baden-Württemberg zwei Großchancen zum Punktgewinn. Aber zweimal knallte das Leder ans Aluminium. Vor allem der eingewechselte Louis Frank musste das 2:2 eigentlich machen. Aber er zielte frei vor dem Tor zu ungenau und traf nur das Lattenkreuz.

Die Quittung gab es im Gegenzug: Dominic Robinson aus Illertissens in der Regionalliga spielenden ersten Garde gelang das entscheidende 3:1. „Unterm Strich sind zwei Großchancen in den letzten fünf Minuten zu wenig“, sagte Sarisakal. „Aber uns fehlt auch das Glück.“

Dazu gesellten sich Unkonzentriertheiten in der Abwehrarbeit. Beim Illertissener 1:0 nach nicht einmal acht Minuten rückte die Verteidigung zu spät raus und ließ dem Torschützen Ilir Tupella damit den Platz, den er für seinen 16-Meter-Schuss benötigte. Und auch das 2:1 darf so nicht passieren: Das Leder segelte halbhoch durch den Brucker Strafraum. Keiner ging hin, Sascha Endres bedankte sich – Tor. Dabei hatte Uli Fries mit seiner Torpremiere im Brucker Trikot vier Minuten zuvor die Hoffnungen im SCF-Lager wieder aufleben lassen. „Aber das zweite Gegentor ist dann zu schnell nach dem Ausgleich gefallen – und auch noch aus einer Standardsituation“, ärgerte sich Sarisakal.

Dass der SCF ansonsten wieder einmal bis zum Strafraum gefällig agierte und dafür auch Lob von den wenigen gegnerischen Zuschauern – offiziell wurden gerade mal 50 gezählt – bekam, kann Sarisakal nicht über die fehlenden Punkte hinwegtrösten. „Jetzt stehen wir wieder mit dem Rücken zur Wand.“

Die Situation wird nicht leichter, wenn sich Sebastian Kraus, der einmal mehr starke Nicolas Grotz und Tobias Betz am 11. August in die USA verabschieden und Julian Maurer studienbedingt vier Wochen pausieren muss. Jammern will Sarisakal trotz der verfahrenen Situation aber noch nicht: „Vom Lamentieren kriegen wir auch nichts.“ Bleibt nur: „Kopf hoch und weiter arbeiten.“

Quelle: fussball-vorort.de

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