Haching-Coach freut sich auf Spitzenreiter

Schromm: "Dass wir jetzt gegen Paderborn spielen, ist ideal"

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Haching-Coach Claus Schromm: "Wir können befreit aufspielen." F: Leifer

Ein freies Länderspiel-Wochenende Anlauf bis zum Top-Spiel: Die SpVgg Unterhaching empfängt am Samstag (14 Uhr) in der Dritten Liga Spitzenreiter SC Paderborn. Und denkt gar nicht daran, sich in der Außenseiterrolle zu sehen.

Unterhaching – Der aktuelle Spitzenreiter, der das Feld nach 15 Spieltagen bereits mit sechs Punkten Vorsprung anführt, hält so gut wie alle Bestmarken der Liga: Die meisten Siege, die wenigsten Niederlagen, schon satte 40 erzielte Tore. Den Top-Torjäger allerdings stellt Paderborn nicht. Das ist seit dem vergangenen Spieltag wieder Unterhachings Stephan Hain. Der 29-Jährige überholte mit seinem Dreierpack beim 3:1-Erfolg in Zwickau die Konkurrenz und liegt mit 13 Treffern an der Spitze der Wertung.

Dabei ist der Paderborner Erfolg erstaunlich. Noch in der Sommerpause schien der Klub nämlich einen Rekord-Absturz hinzulegen: Von der Bundesliga in die Regionalliga in nur drei Jahren. Lediglich, weil die Münchner Löwen keine Drittliga-Lizenz bekamen, blieb dem SC der dritte Abstieg in Folge erspart. Mittlerweile klopft der Klub aber wieder lautstark an die Tür zur 2. Liga und zeigt dabei tolle Leistungen. Das Duell mit der SpVgg, die ihrerseits eine beeindruckende Vorrunde spielt (zuletzt sechs Siege aus sieben Partien), ist am 16. Spieltag nun ein echtes Highlight, das das Bayerische Fernsehen sogar live überträgt.

"Wir freuen uns sehr darauf", sagt Hachings Cheftrainer Claus Schromm, "wir können befreit und ohne Druck aufspielen." Klar ist aber auch, dass die Gastgeber nicht nur Sparringspartner sein wollen. "Wir wollen wie jedes Wochenende was holen", bekräftigt der Coach, "sollte uns das nicht gelingen, steht der SC Paderborn im November mit 40 Punkten ziemlich einsam an der Tabellenspitze." Die Hachinger könnten den Kampf um den Aufstieg mit einem Sieg wieder etwas spannender machen und selbst auf sechs Punkte an Paderborn heranrücken. Gestärkt durch das jüngste 3:1 in Zwickau, mit dem die 0:3-Heimpleite gegen Rostock und das Ende einer Siegesserie umgehend geradegebogen wurde, kommt der Spitzenreiter gerade recht: "Dass wir jetzt gegen Paderborn spielen, ist ideal", so Schromm.

"Die Begegnung hat einen hohen Stellenwert für uns, weil wir uns mit einem Sieg in der Spitzengruppe etablieren würden", unterstreicht auch Torjäger Stephan Hain in einem Interview mit "liga3-online.de". "Wir gehen das Spiel aber genauso an wie jede andere Partie auch. Wir geben wie immer 100 Prozent. Wir wissen um die Offensivstärke des SC Paderborn und müssen Mittel dagegen finden. Allerdings sollten wir primär auf uns schauen. Wir haben genug Qualität im Team, um auch Paderborn zu besiegen."

SpVgg: Müller – Bauer, Welzmüller, Winkler, Dombrowka – Porath, Taffertshofer, Stahl, Hagn – Hain, Bigalke.

Quelle: fussball-vorort.de

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