Spielvereinigung zu sorglos im Umgang mit den Chancen

Schromm: "Der Gegner war schon tot"

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Hachings Trainer Claus Schromm ärgert sich über die eklatante Abschlusschwäche seiner Mannschaft.

SpVgg Unterhaching - Die Erfolgsserie von sechs ungeschlagenen Spielen in Serie ist bei der SpVgg Unterhaching in Fürth gerissen. Die Hachinger verloren 1:2 (1:1).

Besonders bitter in der Partie vor 229 Zuschauern im Stadion am Laubenweg war die Rückkehr zur alten Hachinger Abschlussschwäche. „Bis zu unserem Führungstreffer war das Spiel und unsere Leistung in Ordnung. Der Gegner war gefühlt eigentlich schon tot und wir haben ihn wiederbelebt, indem wir unsere Chancen nicht genutzt haben“, sagte SpVgg-Trainer Claus Schromm.

Zunächst ließ es sich aus Sicht der Hachinger in der Partie in Mittelfranken gut angehen. Die Gäste erspielten sich ein ums andere Mal gute Chancen über Markus Einsiedler, der zunächst nach einer Vorarbeit von Thomas Steinherr knapp verpasste (5.) und kurz darauf am Fürther Torwart Leopold Zingerle scheiterte (9.). Erst kurz darauf war der Hachinger Stürmer nach einer Vorlage von Steinherr vom rechten Flügel mit dem 1:0 für die SpVgg erfolgreich (15.). Nachdem Hachings Torwart Stefan Marinovic die bis dato einzige Chance der Hausherren mit einer Parade entschärfte (24.), fand Ulrich Taffertshofer bei seinem 22-Meter-Schuss in Zingerle seinen Meister (33.). Der Fürther Ausgleichstreffer durch Patrick Tischler zum 1:1 (40.) fiel dann mit der ersten Großchance der Heimelf sehr überraschend. Bis zur Pause köpfte auf der Gegenseite der Ex-Fürther Alexander Piller in den Reihen der Hachinger nur knapp am Tor vorbei (44.).

Auch in der zweiten Hälfte erwiesen sich die Gäste zunächst als das aktivere Team. Nachdem Piller drüber schoss (49.), vergab Einsiedler im Alleingang auf Zingerle den zweiten Hachinger Treffer (54.). Alexander Winkler köpfte über das Gehäuse der Gastgeber (64.) und ein Schuss des eingewechselten Dominic Reisner wurde von Fürths Kapitän Björn Schlicke noch auf der Torlinie geklärt (70.).

Wie so oft im Fußball rächte sich dann die eklatante Abschlussschwäche der Hachinger. Johannes Golla traf zum 2:1 (75.) und brachte die SpVgg aus dem Konzept. Bis auf einen Schuss aus spitzen Winkel von Piller, den Zingerle parierte (85.), sprang nichts mehr Zählbares für die Gäste heraus, was Schromm zu einer anerkennenden Geste gegenüber den „Kleeblättlern“ brachte: „Auf Grund der Phase nach dem Ausgleich geht der Sieg für die Fürther dann aber schon in Ordnung.“

Während sich die Fürther am zwölften Spieltag über den zweiten Saisonsieg freuen durften, mussten die zuletzt formstarken Hachinger mit der vierten Saisonniederlage wieder einen Dämpfer hinnehmen. Angreifer Einsiedler wusste, dass die mangelnde Chancenverwertung wie bereits bei einigen Spielen zu Saisonbeginn die Ursache für die vermeidbare Niederlage war. „Wir spielen es bis zum Strafraum ganz anschaulich, aber schaffen es nicht den Abschluss zu suchen und schießen zu wenig auf das Tor. Die Fürther haben ihre Chancen besser genutzt und das Spiel deshalb für sich entschieden“, sagte der 26-Jährige.

Quelle: fussball-vorort.de

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