Rückrundenauftakt in Karlsruhe

Schromm-Elf muss sich in der Defensive steigern

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Claus Schromm und seine Spieler gehen "voller Vorfreude" in die Partie beim KSC. F: Buchholz

Nach fünf Wochen Pause rollt in der Dritten Liga wieder der Ball. Die SpVgg Unterhaching muss im ersten Spiel des Jahres auswärts beim Karlsruher SC antreten. Ein Gegner, der beste Erinnerungen an den Saisonstart hervorruft.

Es ist ein halbes Jahr her, als Aufsteiger Unterhaching gegen den Zweitliga-Absteiger Karlsruhe seine Heimpremiere in der Dritten Liga feierte. 5000 Zuschauer, große Euphorie im Sportpark – und dann dieses Spiel, das mit einem „magischen Moment“ endete, wie die SpVgg seinerzeit auf ihrer Homepage vermeldete. Der gerade eingewechselte Neuzugang Stefan Schimmer traf in der 90. Minute zum 3:2 und machte den ersten Sieg perfekt. Zehn weitere Dreier kamen seitdem für die Hachinger dazu, der Liga-Neuling ist die große Überraschung der Vorrunde und schnuppert als Tabellen-Fünfter sogar am Relegationsplatz. Die Karlsruher haben sich nach einem holprigen Saisonstart allerdings mittlerweile auch zu einem Team für die oberen Tabellenregionen entwickelt.

Das Duell am Samstag (14 Uhr) im altehrwürdigen Wildparkstadion ist das des Tabellen-Fünften mit dem aktuell nur vier Punkte schlechter notierten Achten, wobei der KSC noch ein Spiel weniger absolviert hat.

Ein schwerer Auftakt für die SpVgg, keine Frage. „Karlsruhe hat nominell einen der stärksten Kader in der Dritten Liga“, warnt Cheftrainer Claus Schromm vor dem Spiel in Baden. „Am Anfang hatte der KSC nach dem Abstieg mit einigen Problemen zu kämpfen, aber unter dem neuen Trainer Alois Schwartz hat er eine richtig starke Entwicklung hingelegt.“ Zwei Fakten unterstreichen eindrucksvoll diesen Aufwärtstrend. Seit acht Spielen kassierten die Karlsruher kein Gegentor mehr, seit dem 11. Spieltag sind sie ungeschlagen und feierten dabei auch Siege gegen die beiden Spitzenteams Paderborn und Magdeburg.

Dennoch geht die SpVgg die Partie „voller Vorfreude“ an, wie Schromm versichert. Auch die den Ergebnissen nach unerfreuliche Vorbereitung steht dem nicht im Weg. In drei Vorbereitungsspielen kassierte Haching drei Pleiten, und das mit einer Tordifferenz von 2:7. Es bleibt einer der wichtigsten Punkte, die Defensive zu stabilisieren. „Präventives Denken“, fordert Schromm in der Abwehrarbeit, „Ballverluste werden in der Dritten Liga deutlich öfter bestraft.“ Tatsächlich sind die 31 Gegentreffer in 20 Spielen neben allen erfreulichen Daten der bisherigen Saison ein miserabler Wert.

Fehlen werden am Samstag Kapitän Josef Welzmüller (Knieverletzung) und Alexander Piller (Muskelfaserriss). Das Bayerische Fernsehen überträgt die Partie live.

SpVgg Unterhaching: Müller – Bauer, Nicu, Winkler, Dombrowka – Porath, Taffertshofer, Stahl, Hagn – Hain, Bigalke.

Quelle: fussball-vorort.de

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