Bittere Heimniederlage gegen Wehen Wiesbaden

Schromm: "Tor wie ein Schlag ins Gesicht"

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Laut Uli Taffertshofer fehlt den Hachingern die letzte Konsequenz im Abschluss. F: Leifer

Zwei Spiele, zwei Niederlagen, so hatte sich die SpVgg Unterhaching den Start nach der Winterpause nicht vorgestellt. Doch wie bei der 1:3-Niederlage in Karlsruhe war das Team von Trainer Claus Schromm auch bei der 0:1-Heimpleite gegen den SV Wehen-Wiesbaden keineswegs deutlich unterlegen.

Dies sah auch der Hachinger Kapitän Uli Taffertshofer ähnlich: „Wir hätten uns einen Punkt wirklich verdient, es fehlte aber die letzte Konsequenz im Abschluss.“??

Bis zur Pause hatten die Gastgeber drei gute Möglichkeiten durch Dominik Stahl, Stefan Schimmer (der den verletzten Stephan Hain vertrat) und durch Taffertshofer. Doch die Weitschüsse verfehlten jeweils das Ziel nur knapp. Besser machte es der Aufstiegsaspirant aus Hessen: Mit der letzten Aktion vor der Pause köpfte Simon Brandstetter zum 0:1 ein. „Wir haben vielleicht sogar zu mutig begonnen und uns dann leider viele Ballverluste geleistet. Insgesamt verlief die erste Halbzeit recht ausgeglichen, da war das Tor von Wehen wie ein Schlag ins Gesicht“, analysierte der Hachinger Trainer.

Auch der zweite Abschnitt konnte die fröstelnden 1600 Zuschauer kaum erwärmen, denn die Hachinger hatten nur noch eine große Möglichkeit durch Abwehrspieler Max Dombrowka und die Gäste stellten sich bei den Kontern auch nicht gerade geschickt an. „Das Spiel war sehr zerfahren, mit vielen technischen Fehlern, aber die Hachinger sind ein extrem starker Kontrahent“, meinte der Gäste-Coach Rüdiger Rehm.

Für Haching scheint der Zug nach oben abgefahren, aber mit dem vor der Winterpause erarbeiteten Punktepolster läßt es sich für den Neuling in der 3. Liga gut leben. Dies sah auch Trainer Schromm so: „Wir machen weiter deutliche Fortschritte, was sich derzeit leider nicht in den Ergebnissen niederschlägt. Die derzeit schlechten Platzverhältnisse sind für unsere Spielweise ein Nachteil“.

Quelle: fussball-vorort.de

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