Haching vor zweitem Rückrundenspiel

Schromm über Nürnbergs Reserve: " Es erwartet uns eine sehr gute Mannschaft"

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Haching Trainer Claus Schromm zollt dem Gegner aus Nürnberg Respekt.

SpVgg Unterhaching - Er war der letzte aus der Riege der Stammspieler, mit denen Präsident Manfred Schwabl noch um einen neuen Vertrag gerungen hat. Jetzt ist ein Haken dran: Ulrich Taffertshofer hat bei der SpVgg Unterhaching ein Jahr bis 2018 verlängert.

Unterhaching – Welchen Stellenwert der 25-Jährige im Team hat, beweist nicht zuletzt die Kapitänsbinde, die er seit der verletzungsbedingten Zwangspause von Josef Welzmüller trägt. Der gebürtige Penzberger, der 2015 von Wacker Burghausen zur SpVgg gekommen war, geht immer voran. Als zentrale Kraft im defensiven Mittelfeld spielt er sowohl seine Spielintelligenz als auch seine Kraft aus. „Uli ist ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft und ein wesentlicher Baustein für die kommende Spielzeit im zentralen Mittelfeld“, sagt Schwabl, „und er passt charakterlich perfekt zu uns. Er ist neben seinen sportlichen Qualitäten auch außerhalb des Platzes sehr wichtig für das Team.“

Der Grund, warum Taffertshofer so lange mit der Vertragsverlängerung gewartet hatte, war kein Geheimnis: Er will nächste Saison unbedingt Dritte Liga spielen. Dieses Ziel sieht er mit der SpVgg nun scheinbar als realistisch an.

Als Kapitän aufs Feld führen wird Taffertshofer die Hachinger auch an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den 1. FC Nürnberg II. Welzmüller ist als Rekonvaleszent weiter im Wartestand. Mit den Franken kommt der Tabellen-Siebte in den Sportpark, der noch zur Verfolgergruppe der Hachinger gehört. Vor der 1:3-Niederlage in Burghausen vor einer Woche hatten die Nürnberger als Fünfter sogar nur vier Punkte Rückstand auf Platz zwei. „Da erwartet uns eine sehr gut ausgebildete Mannschaft aus einem Nachwuchsleistungszentrum der Zweiten Liga“, weiß SpVgg-Trainer Claus Schromm um die Qualität des Gegners.

Kurios: Der FCN ist vor allem auswärts eine Macht. Zuhause holte Nürnberg in elf Spielen nur zehn Punkte und liegt damit in der Heimtabelle auf dem vorletzten Platz. Auswärts dagegen gab es in zwölf Partien 25 Punkte, damit ist der FCN zweitbestes Auswärtsteam hinter Unterhaching. Mit 48 Gegentoren haben die Nürnberger allerdings auch die drittschlechteste Abwehr der Regionalliga. Gut für die SpVgg, die in zwei Spielen 2017 bisher nur ein Tor erzielte. Torjäger Stephan Hain, der vor einer Woche nur als Joker zum Einsatz kam: „Man könnte meinen, wir haben eine Tor-Krise. Wir sind noch nicht in der Form wie in der Hinrunde. Wir müssen wieder einfacheren Fußball spielen, dann erspielen wir uns auch wieder bessere Chancen.“

SpVgg Unterhaching: Marinovic – Dombrowka, Nicu, Winkler, Greger – Marseiler, Stahl, Taffertshofer, Steinherr – Bigalke, Hain.

Quelle: fussball-vorort.de

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