Ein Remis, das alle glücklich macht

Schuler meldet sich nach Rotsprerre eindrucksvoll zurück

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Gut, dass er nach seiner Rotsperre wieder an Bord ist: Rückkehrer Philipp Schuler (am Ball) markierte in der 19. Minute das 1:0. Lange währte die Freude der Zebras allerdings nicht – die Chiemgauer schlugen postwendend zurück.

TSV Eching - Die Zebras teilten am Samstagnachmittag mit den Gästen aus Traunstein die Punkte. Hinterher zeigten sich beide Seiten mit dem leistungsgerechten 1:1 zufrieden – Echings Coach Fredi Ostertag sogar „restlos“.

Die Fußballer des TSV Eching hatten gleich nach sechs Minuten die erste große Gelegenheit in dieser Landesliga-Partie, als Marko Juric nur knapp das 1:0 verpasste. Als SB-Schlussmann Issa Ndiaye wenig später Marc Gundel im Strafraum legte, zeigte sich der gut leitende Schiedsrichter Daniel Uhrmann von den lautstarken Protesten aus Richtung Tribüne unbeeindruckt. Die in dieser Phase optisch überlegenen Zebras setzten nach und wurden nach einem sehenswerten Spielzug durch die Feldmitte mit dem 1:0 von Rückkehrer Philipp Schuler belohnt (19.). Die Klänge der Tormusik waren aber kaum verhallt, da klingelte es schon auf der anderen Seite. Denn die Echinger Feierlaune nach dem Führungstor währte keine 60 Sekunden, weil Stefan Mauerkirchner ein Zuspiel von der linken Seite aus Nahdistanz zum Ausgleich vollendete (20.).

„Aber danach haben wir nicht die Nerven verloren. Das hat die Mannschaft wirklich gut gemacht“, lobte Trainer Fredi Ostertag. In der Tat bewahrte seine Elf die nötige Ruhe und Disziplin. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hatte TSV-Torwart Franz Hornof allerdings ein Bündnis mit der Glücksgöttin Fortuna geschlossen: Seine Vorderleute brachten den Ball nicht aus dem Strafraum, Thomas Höhensteiger kam aus 14 Metern zum Abschluss, traf zur Erleichterung der Hausherren aber nur den Pfosten. Denn Tatsache ist: Hornof wäre in dieser Szene chancenlos gewesen.

Der Keeper rückte unmittelbar nach dem Anpfiff zum zweiten Durchgang erneut in den Mittelpunkt, als er eine Direktabnahme prächtig parierte. Anschließend ergriff jedoch der TSV die Initiative: Pascal Preller tankte sich auf rechts durch – die daraus entstandene Überzahl konnten die Zebras aber nicht nutzen, da der finale Pass in die Spitze noch abgefangen wurde. Zwei Minuten später brachte Ahmet Yüksel, der den vorsichtshalber geschonten Gonzalo vertrat, eine Ecke scharf an den Fünfmeterraum: Juric schraubte sich hoch und verfehlte per Kopf nur um Zentimeter (71.). Traunstein verlegte sich nun auf gelegentliche Konter – eine Strategie, die um ein Haar zum Erfolg geführt hätte: Über den linken Flügel gelangte das Leder an den kurzen Pfosten, wo ein Echinger Verteidiger knapp vor der Torlinie das 1:2 verhinderte (79.). Der letzte Versuch auf der anderen Seite gehörte Marc Gundel. Doch am aufmerksamen Ndiaye war kein Vorbeikommen mehr (84.) – und das 1:1 somit ein gerechtes Endresultat.Text: Jochen Jürgens

Quelle: fussball-vorort.de

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