Schwabl: "Fokus auf dem nächsten Jahr"

+
Der Anfang vom Ende: Hachings Torhüter Stefan Marinovic ist beim Strafstoß kurz vor dem Seitenwechsel chancenlos.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg verliert auch gegen Regensburg mit 0:2 und steht am Tabellenende. Die Verantwortlichen mahnen zur Geduld.

Vor dem Start wollte sich Claus Schromm, Trainer des Drittliga-Absteigers Unterhaching, nicht festlegen: „Es kann einige Wochen dauern, bis wir wissen, wie unsere Leistungsfähigkeit einzuordnen ist.“ Erstes Zwischenfazit: Nach drei Partien hat die Spielvereinigung erst einen Punkt auf dem Konto, die Findungsphase des neuen Teams ist längst nicht abgeschlossen.

Dies zeigte sich auch am Samstag bei der Heimpleite gegen den Topfavoriten aus Regensburg, der durch das 2:0 seine weiße Weste wahrte. Von Beginn an setzte der Tabellenführer die jungen Hachinger mächtig unter Druck. Doch das Abwehrbollwerk stand ganz ordentlich, der nach einer Sperre zurückgekehrte Kapitän Sepp Welzmüller hielt den Laden zusammen. Bis zur 42. Minute: Da säbelte der insgesamt etwas überforderte und zur Halbzeit ausgewechselte Paul Niehaus den Regensburger Oliver Hein im Strafraum um. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kolja Pusch zur verdienten Führung für die Gäste (43.).

Nach dem Seitenwechsel sahen die 2000 Zuschauer dann endlich einige Offensivaktionen der Heimelf. Die beste Chance hatte der quirlige Alexander Sieghart in der 50. Minute. „Wir hatten gute Möglichkeiten zum Ausgleich, deshalb ist das Ergebnis nur schwer zu verdauen“, bedauerte Schromm. Die cleveren Regensburger bekamen nun mehr Räume zum Kontern und in der 75. Minute machte Uwe Hesse mit dem 0:2 den Sack vorzeitig zu. Der schwache Start ist für Schromm aber kein Grund zum Klagen: „Die Situation ist für uns nicht überraschend, wir bleiben ruhig und gelassen, man müsste die Zeit anhalten, in einigen Jahren würden unsere jungen Spieler ganz anders auftreten“. In der Aktualität allerdings „kann es schon noch ein bisschen dauern“, befürchtet der 46-jährige Coach, bis seine Elf im angestrebten Mittelfeld der Tabelle angekommen ist. Der Regensburger Trainer Christian Brand versuchte sich dann noch als Seelentröster für die deprimierten Hachinger Akteure: „Respekt, die Jungs rennen um ihr Leben, man muss Geduld haben, die machen schon noch ihren Weg“.

Auch Haching-Präsident Manfred Schwabl mahnte zur Ruhe. „Wir wussten schon vorher, dass der Start holprig werden kann“, beschwichtigte er, die Tabelle interessiere ihn ohnehin „nicht vor dem zehnten Spieltag“. Regensburg, so Schwabl, sei „eine Drittliga-Mannschaft, die sind stärker als letzte Saison“, in Haching dagegen liege der „Fokus auf dem nächsten Jahr“. Aber auch am Ende dieser Übergangssaison werde die Spielvereinigung „auf keinen Fall in der Tabelle hinten drin stehen“, versicherte der 25-jährige Kapitän Welzmüller. Um eine sorgenfreie Spielzeit zu bestreiten, müsse „eben die fehlende Erfahrung mit Kampf wettgemacht werden“, gab er die Vorgehensweise vor. Der Fehlstart allerdings, räumte Welzmüller ein, sei „so nicht einkalkuliert“ gewesen.

Werde Mannschaftsverwalter für dein Team!

Hol dir hier einen Zugang: http://statistik.fussball-vorort.de

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Unterföhring-Chef Faber ist sauer auf Kadir Alkan
Unterföhring-Chef Faber ist sauer auf Kadir Alkan

Kommentare