Hachings Sponsorensuche erfolgreich

Schwabl: "Es geht nichts über eine tiefgefrorene Weißwurst"

Präsident Schwabl mit Sponsor Frédéric Dervieux. Foto: fkn

Die Hachinger Sponsoren-Odyssee hat ein Ende! Spielten die Vorstädter in der Hinrunde noch mit breiter, aber blanker Brust, ist jetzt mit der Finger-Food-Firma frostkrone ein langfristiger Partner gefunden – entsprechend erleichtert zeigte sich Haching-Präsident Manfred Schwabl bei der Vorstellung am Mittwoch. 

„Unsere Geduld hat sich endlich ausgezahlt! Wir müssen als Verein Tempo aufnehmen, um mit der sportlichen Entwicklung der Mannschaft Schritt halten zu können – da ist die Zusammenarbeit mit frostkrone ein Meilenstein.“ Die Kooperation mit dem Tiefkühl-Unternehmen – Spezialität: Weißwurst in Bierteig – ist für dreieinhalb Jahre angelegt, gilt ligaunabhängig und betrifft auch die Jugendmannschaften bis zur U?13 – „das zeigt das Vertrauen in das Gesamtkonzept unseres Vereins“, so Schwabl. Das war bei vorherigen Verhandlungen nicht gegeben: „Wir standen schon zwei, drei Mal kurz vor dem Abschluss mit anderen Unternehmen – da haben dann aber das richtige Bauchgefühl oder die Überzeugung gefehlt.“

Jetzt herrscht aber erst einmal Planungssicherheit – zwar wollte Schwabl keine konkreten Zahlen nennen, die finanzielle Unterstützung sei aber „der 3. Liga angemessen, eine faire Geschichte.“ Schmunzelnd fügt er hinzu, auch kulinarische Gesichtspunkte hätten eine Rolle gespielt: „Es geht doch nichts über eine tiefgefrorene Weißwurst!“

Es gibt also Grund zur Freude bei den Hachingern – denn auch aus sportlicher Sicht läuft alles rund, das Team von Claus Schromm geht als Tabellenfünfter in die Rückrunde, die am Samstag in Karlsruhe beginnt. Im Winter-Trainingslager im spanischen Cádiz wurden die Grundlagen dafür gelegt, dass der Aufstiegstraum – aktuell fehlen nur zwei Punkte auf den Relegationsplatz – am Leben bleibt, wie Schromm braungebrannt bestätigt: „Nach unten schaut’s schon komfortabel aus. Um aber oben mitzuspielen, müssen wir defensiv stabiler werden – 31 Hinrunden-Gegentore sind einfach zu viel!“

Hauptaugenmerk unter der andalusischen Sonne: „Präventives Denken, Vermeiden von Ballverlusten, Umschaltbewegung.“ Zur Verdeutlichung seien auch Videos von 22 Gegentoren zum Einsatz gekommen, bei denen sein Team „massiv beteiligt“ war. Steht die Defensive, bleiben die Hachinger ein heißer Aufstiegsaspirant – die Fans erwarten spannende Wochen.

Text: Max Kramer

Quelle: fussball-vorort.de

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