Haching-Präsident über Kantersieg

Schwabl: "Es hätte sogar noch höher ausgehen können"

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SpVgg-Präsident Manfred Schwabl lobt den Auftritt gegen Memmingen.

SpVgg Unterhaching - Von wegen Minimalisten! Nach zuletzt eher knappen Resultaten ließ die SpVgg Unterhaching es am Freitagabend richtig krachen: Im Regionalligaspiel beim FC Memmingen feierten die Rot-Blauen einen nie gefährdeten 5:0-Auswärtssieg.

Die etwa 50 mitgereisten Haching-Fans kamen in der Memminger Arena an der Bodenseestraße schon früh in (Feier)-Stimmung. Nach zwei Versuchen von Alexander Piller (3.) Dominic Reisner (5.) – beide Male konnte FC-Torwart Martin Gruber klären – klappte es im dritten Anlauf. Die tolle Vorarbeit von Alexander Sieghart, der sich durch die Memminger Hintermannschaft dribbelt und an der Strafraumgrenze einen präzisen Querpass spielt, vollendet Luca Marseiler mit seinem ersten Saisontor zum 1:0 (9.). Nur zwei Minuten später wäre Marseiler fast ein Doppelpack geglückt, doch diesmal vereitelte Gruber die Großchance.

Die Memminger antworteten mit robuster Härte, handelten sich gleich zwei Gelbe Karten für übermäßig harte Attacken ein. Haching indes kontrolliert mit seiner Ballsicherheit das Geschehen im Mittelfeld und setzt immer wieder weitere Nadelstiche nach vorn. Immer wieder durch Piller, der nach einem prima Steilpass das Tor der Gastgeber nur knapp verfehlt. Die SpVgg bleibt am Drücker – und wird belohnt: Einen wuchtigen Freistoß von Alexander Winkler kann der FC-Torwart nicht festhalten, Ulrich Taffertshofer staubt zum 2:0 ab (34.). Gruber bekommt nun immer mehr zu tun, muss gegen Marseiler und Sieghart retten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte fällt dann die Vorentscheidung, Sieghart lässt Haching zum dritten Mal jubeln.

Würden die Memminger sich in Durchgang zwei nochmal aufbäumen? Das Trainergespann Reinhardt/Braun versuchte, mit einem Dreifach-Wechsel ein Zeichen zu setzen. Doch die Maßnahme verpuffte, denn mit einem Blitzstart macht Alexander Winkler nach einer Ecke mit dem 4:0 alles klar (47.). In der Nachspielzeit erhöht Max Dombrowka auf 5:0. „Hochverdient“, resümierte SpVgg-Präsident Manni Schwabl, „das hätte sogar noch höher ausgehen können.“

Text: Martin Becker

Quelle: fussball-vorort.de

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