Geburtstagswoche bei den Hachingern

Schwabl und Schromm wünschen sich Sieg gegen Regensburg

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Claus Schromm (li.) und Manni Schwabl wünschen sich zu ihren Geburtstagen in dieser Woche einen Sieg im Toto-Pokal gegen Jahn Regensburg.

SpVgg Unterhaching - Pokal- und Geburtstagswoche bei der SpVgg Unterhaching: Präsident Manfred Schwabl wird am Montag 50, Trainer Schromm am Donnerstag 47 und am Dienstag geht es im Toto-Pokal gegen Regensburg.

Die Verantwortlichen der SpVgg Unterhaching feiern Geburtstag: Präsident Manfred Schwabl wird am  Montag 50 Jahre alt, Cheftrainer Claus Schromm am Donnerstag 47. Würde man sie nach ihren Wünschen Fragen, würde zumindest einer sicher einen sportlichen Aspekt haben: Ein Sieg der Mannschaft am Dienstag im Toto-Cup-Halbfinale beim SSV Jahn Regensburg.

Obwohl dieses Spiel längst im Hinterkopf der Spieler herumspukt, weil es so ungleich wichtiger ist als alle Auftritte in der Regionalliga, muss auch der Liga-Alltag noch bewältigt werden. Und da hat die SpVgg am Freitag mit dem 1:0 gegen Greuther Fürth II immerhin eine starke Generalprobe für das Pokalmatch hingelegt und nach eine kleinen Durststrecke zurück in die Erfolgsspur gefunden. Nebenbei wurde auch der vierte Tabellenplatz zurückerobert.

Was an Kritik nach der schwungvollen Darbietung blieb, war zwar dann im Prinzip nicht anders als zuletzt, aber eben mit einem anderen Unterton. Wieder hatten die Hachinger etliche Chancen liegenlassen, hätten ihren Gegner, immerhin mit Abstand bestes Team der Rückrunde, mit Leichtigkeit grundlegend blamieren können.

Am Ende stand aber nur ein 1:0 und irgendwie schwang bis zum Abpfiff die Befürchtung mit, dass den Franken doch noch der Ausgleich gelingen könnte, weil es im Fußball einfach so typisch wäre.

Egal – da waren sich alle einig. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt und viele Chancen gehabt“, sagte Torschütze Vitalij Lux, der sein zweites Liga-Tor für die SpVgg bejubelte, „aber so ist das manchmal im Fußball. Wir hätten auch eins kriegen können, aber heute hatten wir ein bisschen Glück, der Fußballgott war auf unserer Seite.“ Trainer Claus Schromm wollte die Chancenverwertung gar nicht mit den vorangegangenen Partien vergleichen: „Natürlich können wir das Spiel vorzeitig zumachen, und man wünscht sich schon, dass endlich mal einer reingeht. Aber die Chancen diesmal hatten eine ganz andere Qualität als zuletzt. Die waren super herausgespielt.“ Wichtig sei ohnehin „nicht der Sieg“ gewesen, „sondern wie wir gespielt haben. Wir haben mal nicht die erste Halbzeit verschlafen und ein attraktives Fußballspiel geboten“, so Schromm.

Der Sieg: schön. Die Leistung: wichtiger. Schließlich war Fürth nur die Vorspeise, der Hauptgang wird am Dienstag in Regensburg serviert.

„Wichtig für die Moral“ fand Vitalij Lux die Vorstellung gegen Fürth, einen „deutlichen positiven Schritt Richtung Regensburg“ hatte Schromm gesehen. Der Tabellenführer der Regionalliga Bayern verbuchte übrigens ebenfalls eine gelungene Generalprobe. Der Jahn gewann am Sonntag das Spitzenspiel bei Verfolger Wacker Burghausen mit 1:0.

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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