SpVgg-Präsident arbeitet an neuen Strukturen

Schwabl vor Wahlen: "Haching auf Sicht ein super Zweitligist"

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Manfred Schwabl will weiterhin die Jugendarbeit der SpVgg vorantreiben.

SpVgg Unterhaching - Zwischen den Jahren ist Manfred Schwabl mal abgehoben: Ein Kurztrip nach London, mit Familie. Sightseeing, Shopping. Aber ohne Fußball geht es nicht.

Beim 2:0 des FC Arsenal gegen Aufsteiger Bournemouth saß er auf der Tribüne. Sein Sport lässt ihn auch in der Ferne nicht los.

<!-- mediasuite internal html copy --><p>In Kürze stehen bei seiner SpVgg Unterhaching Präsidentschaftswahlen an. Eine kleine Opposition hat sich formiert. Schwabl spricht von „Querelchen“. Entspannt sagt er: „Trotz des Abstiegs ist der Ist-Zustand ja absolut vorzeigbar. Wir haben trotz unserer schweren finanziellen Lage wieder eine sympathische, ambitionierte Mannschaft aufgestellt, und nicht zuletzt das tolle Pokal-Achtelfinale hat uns allen gezeigt, dass Haching lebt.“</p>      <p>Hinter den Kulissen mäkeln einige am Führungsstil des Präsidenten herum: Wie ein Monarch träte er zuweilen auf, doch tatsächlich ist er bestrebt, den Verein professioneller aufzustellen: „Wir müssen uns in der Breite besser positionieren, alles mit Blick auf das Wohl des Vereins.“</p>      <p>Er würde sein Amt sogar zur Verfügung stellen und als Vize oder Sportlicher Leiter sich rein um die Profis und vor allem nachkommende Talente kümmern wollen: „90 Prozent meiner Zeit gehen mit Verwaltung drauf“, klagt er und blickt in die Zukunft: „Unser Ziel sollte sein, ab der nächsten Saison wieder anzuvisieren, binnen zwei Jahren den Aufstieg zu schaffen. Aber mit unseren aktuellen Strukturen sind wir im Profibereich nicht salonfähig.“</p>      <p>Die Ausgliederung der ersten Mannschaft gehört zu seinem Konzept, darüber soll im Frühjahr debattiert werden. Die Altlasten sind großteils abgebaut, sagt Schwabl: „Die Neuwahlen kommen zum richtigen Zeitpunkt: Jetzt kann sich jeder zeigen, der bereit ist, weiterzuhelfen.“ Auf Sicht, findet er, „gibt Haching sogar einen super Zweitligisten her – obwohl es eigentlich ein Wunder ist, dass es uns noch gibt. Man muss hier schon oft zaubern.“</p>      <p>Dass der Weg mit Talenten nach wie vor der richtige ist, zeigt sich immer wieder. Vor Weihnachten etwa wurde Tim Schels in die deutsche U 18 berufen und hatte bereits zwei Einsätze. „Das ist ein Paradebeispiel unserer Arbeit“, sagt Schwabl über den Defensivallrounder: „Er war mit 16 der jüngste Regionalligaspieler.“ Schels wurde am 28.&nbsp;Dezember gerade mal 17. Selbst im fernen London dachte Schwabl an ihn: „Wegen solchen Burschen machst du des Ganze doch, des taugt mir einfach.“</p>

Quelle: fussball-vorort.de

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