Schwaiger muss beim TSV Peiting gehen - der Nachfolger ist sein Vorgänger

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Schon wieder weg: Benjamin Schwaiger hatte Anfang des Jahres als Trainer beim TSV Peiting begonnen.

Die Meisterschaft verspielt, in der Relegation gescheitert – das hatte Konsequenzen für den Trainer des Fußball-Kreisligist TSV Peiting. Er wurde ersetzt.

Schon wieder da: Fabian Melzer coachte bereits übergangsweise den TSV Peiting.

Peiting – Bis zum letzten Spieltag führte der TSV Peiting die Tabelle der Fußball-Kreisliga 2 an. Praktisch auf der Zielgerade ging der Titel dann aber verloren – und auch über die Relegation klappte es nicht mit dem Aufstieg. Nach zwei Niederlagen gegen den Zweiten der Kreisliga 1, den ASV Habach, war für die Peitinger Schluss. Das Rückspiel gegen den ASV, eine 0:3-Heimpleite war für Benjamin Schwaiger auch der letzte Einsatz an der Seitenlinie. „Wir haben uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt“, berichtete TSV-Fußballchef Uwe Enzmann von dem Gespräch mit dem gebürtigen Füssener, der die Peitinger erst Anfang des Jahres übernommen hatte.

„Wir hatten vereinbart, uns nach der Saison zusammen zu setzen und Bilanz zu ziehen“, erklärte Enzmann. Die fiel unabhängig vom verpassten Aufstieg nicht zufriedenstellend aus. „Benny ist ein netter Kerl, aber irgendwie hat es nicht ganz so gepasst“, bekannte Enzmann. „Lieber macht man jetzt einen klaren Schnitt, als unter der Saison“, ergänzt der TSV-Fußballchef.

Schwaiger kommentierte seinen Weggang so: „Das ist halt so im Fußball. Vielleicht ist es so auch besser.“ Schwaigerwar nach Martin Kindermann und Interimscoach Fabian Melzer in der vergangenen Saison der dritte Trainer, der bei den Peitingern an der Seitenlinie gestanden hatte.

In der Zwischenzeit ist der vakante Posten wieder besetzt. Der Kreisligist wurde bei der Suche nach einem Schwaiger-Nachfolger bei seinem Vorgänger fündig. Melzer, der zuletzt wieder die zweite TSV-Mannschaft betreut hatte, übernimmt in der kommenden Saison die erste Garnitur fest. „Das ist die optimale Lösung und das Beste, damit jetzt wieder Ruhe einkehrt“, sagt Enzmann über die Verpflichtung des frisch gebackenen Vaters, der nach zwei Aushilfseinsätzen an der Seitenlinie nun Chef der Kreisliga-Truppe wird. Unterstützt wird Melzer, der die Mannschaft bestens kennt, bei seinem Trainerjob von Christian Schuster.

Wer für den scheidenden Spielertrainer nun die zweite Garnitur übernimmt ist noch offen. Enzmann ist aber ganz zuversichtlich, bald auch für diesen Posten die richtige Lösung zu finden: „Ich bin da an einem heißen Kandidaten dran.“

Quelle: Merkur.de

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