Umstrittener Elfmeter zerstört SCO-Hoffnungen

Schwindende Hoffnung in Oberweikertshofen nach Niederlage gegen TuS Geretsried

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Fassungslosigkeit in der Führungs-Etage (v.l.): Sponsor Michael Fritsch, die Vorstandsmitglieder Werner Schiller und Andreas Klausnitzer, Vizepräsident Robert Scheidler und Sportclub-Chef Sepp Kraut mussten tatenlos dem Untergang zusehen.

Beim SC Oberweikertshofen gehen die Landesliga-Lichter aus. Nach der 0:1-Niederlage gegen Geretsried ist das rettende Relegationsufer wieder 14 Punkte weg – bei nur noch elf verbleibenden Partien.

Es klingt ein wenig nach Zweckoptimismus, als Trainer Riccardo Basta nach dem Spiel sagte: „Für uns ist der Klassenerhalt noch möglich, und so lange greifen wir auch an.“ Rein rechnerisch sind die Relegationsränge tatsächlich zwar noch in Reichweite. Aber angesichts des Restprogramms mit Spielen unter anderen gegen die Top-Fünf-Teams Landsberg, Neuburg und Ichenhausen kann nur ein Daueroptimist noch an das Unmögliche glauben.

Denn auch die Partie gegen Geretsried machte nicht unbedingt Mut. „Wir haben nur schwer ins Spiel gefunden“, sagte Riccardo Basta, der seinen Bruder Nico diesmal an der Seitenlinie als Coach unterstützen konnte. Denn der Abwehrspieler saß seine Rotsperre aus der Partie gegen Garmisch ab, bei der er den Schiedsrichter zu deutlich kritisiert hatte. Wäre er auf dem Feld gestanden, hätte er aber wohl auch nicht viel zu tun bekommen. Denn auch von den Geretsriedern kam trotz deutlicher Feldüberlegenheit nicht viel.

Erst nach einer halben Stunde fanden die Weikertshofener besser ins Spiel – und verpassten es, der Partie in dieser Phase eine andere Richtung zu geben. Der am vergangenen Wochenende noch dreimal erfolgreiche Mehmet Ayvaz scheiterte kurz vor der Pause mit einem Alleingang am Torhüter. Nur Augenblicke später hatte Neuzugang Dario Tomic das Visier falsch eingestellt, als er freistehend im Strafraum über den Kasten ballerte. „Als wir ins Spiel kamen, waren wir nicht konsequent genug“, kritisierte deshalb Basta.

Der Todesstoß erfolgte in der 65. Minute und war umstritten. Ein Geretsrieder ging im Strafraum theatralisch zu Boden. Schiedsrichter Florian Ziegler aus Peißenberg ließ erst weiterspielen, entschied nach einem Signal seines Assistenten aber doch auf Strafstoß. Alle Proteste der Weikertshofener halfen nichts. Der eingewechselte Benjamin Fister verlud Keeper Maximilian Knobling. In den Schlussminuten übertrieb es dann ein Kollege erneut mit der Schiri-Schelte: Fabian Friedl kassierte dafür die Ampelkarte.

Quelle: Merkur.de

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