Fußball - Landesliga

SE Freising: Hrvacanin kann im Torhüter-Duell vorlegen

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Boris Hrvacanin (19) hat bei drei Landesliga-Einsätzen erst ein Gegentor kassiert. 

„Wir haben ein wahnsinnig schwieriges Programm zum Saisonauftakt“, sagt Alex Plabst, Trainer des Landesligisten SE Freising. „Das kann in alle Richtungen gehen.“ Zwei tückische Auswärtsspiele beim 1. FC Passau (Samstag, 15 Uhr) und am kommenden Freitag beim TSV Kastl rahmen das Heimspiel gegen den hoch eingeschätzten VfB Hallbergmoos ein. Nach den ersten sieben Tagen der Landesliga-Saison 2019/20 weiß der SEF schon, wo er steht.

Freising – Die Vorbereitung der Freisinger hatte Licht und Schatten – und obendrein ärgert sich Plabst noch immer darüber, dass sein Team am vergangenen Sonntag statt einer Generalprobe „dieses Jugendturnier im Pokal“ absolvieren musste. „Nicht jeder geht topfit in die Saison.“

Eine der an sich spannendsten Kaderfragen ist der Wettkampf der beiden Torhüter um die Nachfolge von Stefan Wachenheim. Patrick Negele, der in der abgelaufenen Saison beim 1. FC Passau spielte und zehn Liga-Einsätze hatte, steht für die Partie in der alten Heimat nicht zur Verfügung: Er hatte zwei Wochen Urlaub, die schon bei seiner Verpflichtung vereinbart waren. Negele landet erst am Sonntag wieder in heimischen Gefilden und steht folglich frühestens am Dienstag gegen den VfB Hallbergmoos im Kader.

Das ist zugleich die große Chance für das 19-jährige Eigengewächs Boris Hrvacanin. Der junge Keeper, der seit der B-Jugend beim SEF spielt, war in der vergangenen Saison der Vertreter von Stefan Wachenheim und kam auf drei Einsätze über 90 Minuten. Vielleicht ist es für die Partie in Passau ein gutes Omen, dass der Keeper in der Landesliga noch unbesiegt ist. Freising gewann alle drei Spiele – und Hrvacanin kassierte nur ein Tor. Nun hat er die Möglichkeit, sportliche Argumente in eigener Sache zu liefern.

Nachdem Hrvacanin demnächst bei Spielen beruflich verhindert sein wird, erhält auch Negele seine Chancen. Trainer Alex Plabst möchte irgendwann eine neue Nummer eins haben und macht das unmissverständlich deutlich: „Ich bin kein Fan von Wechseln im Tor – und Gaudiwechsel gibt es bei mir nicht.“

Auftaktgegner 1. FC Passau ist Teil des Trios, das aus der Landesliga Mitte in die Gruppe Südost verschoben wurde. In der Vorsaison belegte das Team dort den elften Platz. „Es gäbe aber sicherlich leichtere Auftaktgegner“, meint Plabst, der „eine kompakte Mannschaft mit sehr guten Einzelspielern“ erwartet.

Aufstellung:

Hrvacanin, Aiteniora, Hofmaier, Thalhammer, Bittner, Schredl, Schmuckermeier, Gädke, Tiric, Rohrhirsch, Hohlenburger.

Quelle: Merkur.de

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