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SEF-Buben lassen nichts anbrennen

SE Freising gewinnt den Sparkassen-Cup gegen TSV Moosburg

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Verdiente Sieger: Die D-Junioren des SE Freising (l.) sorgten gegen den TSV Moosburg schon in Hälfte eins für klare Verhältnisse.

Der Dauersieger hat 2019 auch den 44. Sparkassen-Cup bei den D-Junioren gewonnen: Dank einer starken ersten Halbzeit setzte sich am Sonntag das Team des SE Freising mit 5:2 gegen den TSV Moosburg durch.

Der Dauersieger hat 2019 auch den 44. Sparkassen-Cup bei den D-Junioren gewonnen: Dank einer starken ersten Halbzeit setzte sich am Sonntag das Team des SE Freising mit 5:2 gegen den TSV Moosburg durch. Trotzdem: Weil die Moosburger bis zum Schluss kämpften, war es für ihren Trainer Robin Czeloth ein „würdiger Abschied“, wie er nach dem Spiel sagte.

Das Pokalfinale auf einem Kleinfeld der Anlage des FC Neufahrn hätte anders laufen können, hätte nicht SEF-Torhüter Tobias Hartmann in der fünften Minute eine große Chance von Moosburgs Florian Weissenbach gerade noch mit einer Glanzparade verhindert. Denn danach waren ganz klar die Jungs von Freisings Trainer Sami Jammali die stärkere Mannschaft. Die erste Möglichkeit zum 1:0 vergab Jaroud Kanze noch (7.) – zwei Minuten später war es dann allerdings soweit: Da machte es Kanze besser und vollstreckte nach einem Eckstoß zur SEF-Führung.

Moosburgs Trainer Czeloth versuchte, seine Mannschaft zu beruhigen und ihr Selbstvertrauen einzuflößen. Doch vergebens: In der 18. Minute klingelte es gleich wieder – Torschütze war Erkin Özege. Nachdem ein Freistoß durch den Moosburger Kilian Dietrich nur kurz Gefahr für das SEF-Gehäuse bedeutet hatte, blieben die Freisinger am Drücker: In der 22. Minute musste TSV-Kicker Moritz Sachsenmaier auf der Linie retten, in der 25. Minute konnte Keeper Pablo Bela den Ball noch an die Latte lenken. 120 Sekunden später half dann aber nichts mehr: Ein feiner Heber von Ayham Jammali über den Torwart hinweg führte zum 3:0 – kurz vor der Pause so etwas wie die Vorentscheidung.

Nach dem Wiederanpfiff ging’s zunächst so weiter, wie die erste Hälfte geendet hatte: Der SEF drängte, kam zu einigen guten Chancen. Doch das 4:0 in der 35. Minute war ein unglückliches Eigentor. Die D-Junioren aus der Dreirosenstadt gaben aber immer noch nicht auf, kamen in der 37. Minute durch einen Kopfball von Florian Weissenbach zum 1:4. Das Spiel war inzwischen etwas ausgeglichener, die Moosburger hielten dagegen. Doch dann der nächste Dämpfer: In der 51. Minute staubte Matteo Ricciardi nach einem Pfostenschuss ab – 5:1. Die endgültige Entscheidung. Ein Patzer des SEF-Keepers nach einem Fernschuss von Kilian Dietrich brachte zwar sechs Minuten vor Schluss noch das 2:5, änderte jedoch nichts am Sieg des SEF, zumal der SEF-Torwart in der 57. Minuten mit einer guten Parade einen gefährlichen Freistoß-Aufsetzer entschärfte.

Moosburgs Coach Czeloth, der in diesem Cup-Finale zum letzten Mal als Trainer dieser D-Jugend am Spielfeldrand stand, sagte, seine Mannschaft habe vor allem in der ersten Halbzeit nicht zu ihrem Spiel gefunden. In der zweiten Hälfte, als der Dauerregen einsetzte, sei man besser in die Partie gekommen. Und auch wenn es dann nicht gereicht habe, sei er doch stolz auf seine Jungs, die ihm einen würdigen Abschied bereitet hätten.

Für SEF-Coach Sami Jammali stand fest, dass sein Team die bessere Mannschaft war – auch wenn man nicht die Leistung abgerufen habe, zu der man eigentlich fähig sei. Weil der Gegner im Mittelfeld so dicht gestanden habe, habe man sich schwer getan. Außerdem trainiere sein Team seit mehreren Wochen schon auf dem Großfeld, da sei die Umstellung auf das Kleinfeld nicht ganz einfach. Doch Jammali war zufrieden mit dem Auftritt seiner Spieler – und mit dem Gewinn des 44. Sparkassen-Cups erst recht.

Quelle: Merkur.de

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