Fußball-Landesliga 

Nicht konkurrenzfähig

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Erste Saisonniederlage: Der SEF erwischte gegen Landshut einen schwarzen Tag. 

Freising – Jetzt hat es auch den SE Freising erwischt.  Die Gastgeber verloren  gegen die SpVgg Landshut aufgrund einer desolaten ersten Halbzeit mit 1:2, und Trainer Alex Plabst hatte hinterher eine Menge zu kritisieren.

Einige hitzige und rassige Duelle hatte es in den vergangenen Jahren zwischen den beiden Isar-Klubs schon gegeben. Dieses Mal gingen die drei Zähler verdient in die Dreihelmenstadt, das musste Plabst hinterher zugeben. Insbesondere im ersten Durchgang habe man den Grundstock für die Niederlage gelegt, monierte der SEF-Trainer, „da waren wir nicht konkurrenzfähig.“ Landshut sei seiner Truppe in allen Belangen überlegen gewesen, „vor allem in den Zweikämpfen und bei den zweiten Bällen.“

Es waren noch keine zehn Minuten gespielt, als die Hausherren das erste Mal ausgehebelt waren. Landshut spielte einen strammen Pass hinter die sonst so solide Freisinger Viererkette, Dominik Past war davon und hatte allein vor Keeper Boris Hrvacanin wenig Mühe (8.). Die Gelb-Schwarzen bemühten sich zwar, mehr als ein wenig gefährlicher Schuss von Robert Rohrhirsch im Strafraum war nicht drin. Wie man effektiv mit seinen Möglichkeiten umgeht, zeigten dagegen die Gäste. Nach einem Katastrophen-Pass in der eigenen Hälfte von Basti Hofmeier reichte Landshut erneut ein Zuspiel, dieses Mal schloss Tobias Steer allein vor Hrvacanin ab (32.). Zwei einfache Spielzüge, 0:2 für Landshut. Freising brachte in diesem ersten Durchgang wenig zustande, wirkte zudem in der Defensive anfällig. Landshut verstand es jedoch nicht, daraus noch mehr Kapital zu schlagen. Die weiteren Chancen gehörten sogar dem SEF, der heuer offensiv aber noch nach seiner Form sucht. Einmal vergab Youngster Daniel Zanker aussichtsreich (35.), mit dem Pausenpfiff klärte dann Spiele-Keeper Johannes Huber noch einen strammen Hohlenburger-Schuss zur Ecke.

Nach dem Wechsel wurde Freising aktiver. Erst segelte ein Fernschuss von Florian Bittner meilenweit drüber (51.), ehe der eingewechselte Daniel Gädke eine Flanke nur knapp verpasste (64.).

Zumindest zum Anschluss kamen die Lerchenfelder noch nach ein paar Halbchancen. Der ebenfalls eingewechselte Domagoj Tiric hatte von rechts eine butterweiche Flanke geschlagen, die Gädke im Zentrum recht wuchtig in die Maschen nickte (88.). In der Nachspielzeit hatte Tiric sogar noch die Chance zum 2:2, Landshuts Keeper Huber klärte aber mit einem tollen Reflex zur Ecke.

Ein Remis wäre für den SEF an diesem Tag aber doch recht schmeichelhaft gewesen. Im zweiten Durchgang sei zwar ein Aufbäumen da gewesen, revidierte Alex Plabst seine Kritik vom ersten Durchgang etwas. „Bis zu den nächsten Spielen muss aber eine deutliche Leistungssteigerung da sein – so sind wir sonst ein klarer Abstiegskandidat.“

Quelle: Merkur.de

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