Sebastian Kneißls Abschied in zivil

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Sebastian Kneißl

Es wäre das perfekte Abschiedsspiel für Sebastian Kneißl gewesen: Am letzten Spieltag trifft er mit dem SV Heimstetten auf seinen Ex-Club, den FC Schweinfurt – „ein Verein, der mir im...

Es wäre das perfekte Abschiedsspiel für Sebastian Kneißl gewesen: Am letzten Spieltag trifft er mit dem SV Heimstetten auf seinen Ex-Club, den FC Schweinfurt – „ein Verein, der mir immer noch sehr am Herzen liegt“, sagt der 31-Jährige. Tatsächlich wird Kneißl am Samstag zahllose alte Weggefährten begrüßen – aber nur in zivil. Denn der Verteidiger ist seit Monaten verletzt; erst riss das Syndesmoseband, dann eine Sehne im Sprunggelenk. „Ich habe starke Schmerzen im Fuß, und keiner weiß, wie lange es dauert“, sagt Kneißl.

Trotz seiner Verletzung werde das Wiedersehen in der alten Heimat „ein sehr emotionaler Tag“, prophezeit er. Schließlich ist es das letzte Mal, dass Kneißl offiziell als Spieler ein Regionalligastadion betritt. Denn: „Für mich ist klar, dass ich aufhöre.“ Da seien zum einen die andauernden Verletzungen; zum anderen reist Kneißl in seinem Job rund um den Erdball – an einen geregelten Trainingsbetrieb ist kaum zu denken.

Im Hauptberuf ist der einstige Profi-Fußballer, der unter anderem beim FC Chelsea spielte, für das Qualitätsmanagement einer Schweinfurter Möbelfirma zuständig. Diese gehört übrigens dem Vorsitzenden des FC Schweinfurt, Markus Wolf. Doch zumindest am Samstag wird Kneißl seinem Chef besser aus dem Weg gehen. Denn so groß die Zuneigung zu seinem Ex-Club auch ist – im direkten Duell drückt der Wahl-Münchner dem SVH die Daumen. „Da bin ich professionell genug“, betont Kneißl. „So lange ich bei Heimstetten bin, gebe ich alles für den Verein.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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