Urgestein, Jugendtrainer, Fan-Liebling

Sebastian Paul ist Mister Heimstetten

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Unverzichtbar: Sebastian Paul (hinten) vom SVH.

SV Heimstetten - Urgestein, Jugendtrainer, Fanliebling: Sebastian Paul hat beim SV Heimstetten das Prädikat unverzichtbar. Das gilt seit dieser Saison mehr denn je, schließlich hat der Coach den 26-Jährigen explizit zum Abwehrchef ernannt.

SV Heimstetten - Der 1. FC Kaiserslautern ist im Sommer nicht beim SV Heimstetten vorstellig geworden – zum Glück, muss man aus Sicht des Bayernligisten sagen. Denn der Zweitligist aus der Pfalz wäre „der einzige Verein, zu dem ich wechseln würde“, sagt Sebastian Paul und grinst. Dazu muss man wissen: Der SVH-Verteidiger ist zwar in München geboren, aber seine Eltern stammen aus Kaiserslautern, weshalb er seit Kindesbeinen den Roten Teufeln die Daumen drückt.

Und wenn im Sommer ein anderer Regionalligist bei Sebastian Paul angeklopft hätte? Schließlich haben nach dem verpassten Klassenerhalt nicht wenige Heimstettner dem Club den Rücken gekehrt. „Was will ich denn bei einem anderen Verein?“, fragt der 26-Jährige zurück. „Hier in Heimstetten habe ich doch alles, was ich brauche.“

Tatsächlich gehört Sebastian Paul fast schon zum Inventar beim SVH. Im Jahr 2008 kam er aus der U19 des TSV Ebersberg; nur Kapitän Dominik Schmitt ist schon länger im Verein (seit 2007). Überdies ist Paul unumstrittener Stammspieler: In den vier vergangenen Saisons hat er jeweils mindestens 27 Saisonspiele absolviert. Er gehört dem Mannschaftsrat an, ist stellvertretender Kapitän und auch sonst im Club verwurzelt: Als Jugendtrainer kümmert er sich diese Saison um die E-Junioren des SVH.

So sicher Sebastian Paul also zu den Leistungsträgern in Heimstetten gehört, so umstritten war lange Zeit seine Position auf dem Rasen. Mal musste er im defensiven Mittelfeld ran, mal in der Innenverteidigung. Seit dieser Saison hat die Wechselei jedoch ein Ende: Trainer Heiko Baumgärtner hat den Routinier explizit zu seinem Abwehrchef ernannt. In allen zehn Spielen stand Paul volle 90 Minuten auf dem Platz – stets in der Abwehrzentrale. „Mir ist es eigentlich egal, wo ich spiele“, sagt der Student der Sportwissenschaft. „Hauptsache, ich kann der Mannschaft helfen.“

Zu Saisonbeginn klappte das fast schon beängstigend gut: In den ersten sechs Spielen kassierte der SVH nur ein einziges Gegentor. Danach jedoch folgte eine Schwächephase mit drei Niederlagen und elf Gegentoren. „Zum einen sind wir da auf deutlich stärkere Gegner getroffen“, erklärt Paul. „Zum anderen haben mit Fabian Lüders und Valentin De La Motte wichtige Leute gefehlt.“

Beim 2:0 gegen Schwabmünchen hat Heimstetten nun wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden – und liegt jetzt nur noch einen Punkt hinter der Tabellenspitze. Das Wörtchen „Wiederaufstieg“ will Paul dennoch nicht in den Mund nehmen. „Ich bin da eher vorsichtig“, betont er und schiebt die Favoritenrolle lieber weiter: „Garching hat seinen Kader gehalten und hat sich hochkarätig verstärkt. In meinen Augen haben die den Druck, aufsteigen zu müssen.“

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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