Diesmal soll die sportliche Misere der Grund sein

Trainer Feicht beim TSV Oberalting mal wieder gefeuert

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Die Uhr ist mal wieder abgelaufen für Christian Feicht beim TSV Oberalting. Anfang der Woche gab die Abteilungsleitung dem Trainer den Laupass – wie schon vor einem Jahr.

Das Bäumchen-Wechsel-dich-Spiel auf der Trainerposition des Fußball-Kreisligisten TSV Oberalting-Seefeld geht weiter. Christian Feicht wurde Anfang der Woche zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres entlassen. Sein Nachfolger steht bereits fest.

OberaltingKarl Sölters Urlaub in Italien verläuft derzeit nicht so entspannt wie erhofft. „Ich musste viele Gespräche führen“, sagt der Vorsitzende des TSV Oberalting-Seefeld. Nach der 3:5-Pleite der Kreisliga-Fußballer am Sonntag gegen den FC Weil sahen sich die Seefelder Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. „Wir haben uns lange beraten und sind zu dem Schluss gekommen, uns von Christian Feicht zu trennen“, sagt Sölter. Damit wiederholt sich die Geschichte, denn vor knapp einem Jahr hatte Feicht ebenfalls gehen müssen.

„Diesmal ist die Situation eine andere. Es hat rein sportliche Gründe“, sagt Sölter. Nach der Niederlage gegen Weil steht der TSV schon wieder am Abgrund Richtung Kreisklasse. Im Sommer hatte Feicht, der auf Bitten der Mannschaft im April das Amt für den zurückgetretenen Stefan Sturm wieder übernommen hatte, die Mannschaft mit Hilfe der Relegation in der Klasse gehalten. „Dafür gebührt ihm unser Dank, das war eine starke Leistung“, sagt Sölter. Der erneut gefeuerte Feicht selbst will sich noch nicht äußern. „Ich mache das zu einem passenden Zeitpunkt“, sagte er am Mittwoch.

Nachfolger von Feicht wird Thomas Dötsch, der bis vor wenigen Monaten noch den Bezirksligisten 1. FC Penzberg trainiert hatte und dort trotz guten Saisonstarts gehen musste. Der 42-Jährige steht vor einer extrem schwierigen Aufgabe, denn Feicht hat immer noch große Fürsprecher unter den Seefelder Fußballern. Diese waren mit der Entscheidung der sportlichen Verantwortlichen nicht einverstanden und blieben deshalb am Dienstag dem Training fern.

„Ich liebe schwere Aufgaben, das war bei meinen vorherigen Stationen in Neuhadern und Penzberg nicht anders“, sagt Dötsch. Er soll den TSV wieder in ruhigeres Fahrwasser führen. „Wir wollen in Ruhe etwas aufbauen“, sagt Dötsch.

Den Kontakt vermittelte Peter Thempfli. Den Oberaltinger Fußball-Abteilungsleiter kennt Dötsch aus gemeinsamen Zeiten in Neuhadern. „Ohne ihn hätte ich die Aufgabe nicht übernommen“, stellt der neue Übungsleiter im Aubachtal klar. Er rechnet damit, dass im Winter der eine oder andere Spieler dem Verein den Rücken kehren könnte. „Wer gehen will, soll gehen. Ich brauche nur Spieler, die mit vollem Herzen dabei sind“, verkündet der neue TSV-Trainer.

Quelle: Merkur.de

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